Ein Zeichen gegen Lärm

Offenbach (mt) - Lebensqualität statt Lärmteppich, Kinderschutz statt Bauverbote, Lärmobergrenzen statt Dauerschallpegel, Lärmschutz statt Almosen, Nachtruhe statt Nachtflugbetrieb: Forderungen für ein verträgliches Miteinander von Flughafen und Region.

Dem Schutz der Anwohner im Umfeld von Großflughäfen dient die Petition „Laut gegen Fluglärm“, deren Zeichnungsfrist abgelaufen ist. 14.096 Unterstützer haben in drei Monaten gezeichnet. Noch im März wollen die Initiatoren – Hans R. Diefenbach, Waltraud Falkenberg, Ansgar Klimke, Andreas Leonhardt, Uli Mertens, Wilhelm Uhl, Frank Weber und Katja Werner – die Petition dem Bundestag übergeben.

Die Verfasser danken Unterstützern aus dem gesamten Bundesgebiet; ebenso allen, die Unterschriftenlisten ausgelegt haben (Sparkasse, Stadtteilbüros, Bürgerbüro) sowie allen, welche Infokarten verteilt haben.

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Der Flughafendezernent Paul-Gerhard Weiß meint: „Die Bürger zeigen, dass es neben dem wirtschaftlichen Interesse der Luftverkehrswirtschaft Belange von Anwohnern zu berücksichtigen gilt. Wo Tausende erheblich unter Fluglärm leiden, sind Flugbewegungen und Fluglärm zur Wahrung des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit zwingend zu begrenzen.“

Rubriklistenbild: © dpa

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