Wasser für die Region

Offenbach - Der Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach (ZWO) ist zuständig für die im Namen geführte Region. Mitglieder sind zu je 50 Prozent die Stadt und der Kreis Offenbach. Der ZWO versorgt etwa 350.000 Einwohner mit Trinkwasser.

Über 246 Kilometer Rohrleitungen werden im Jahr 20 Millionen Kubikmeter Wasser bester Qualität abgegeben, das aus 121 Brunnen gefördert wird. Der Pro-Kopf-Verbrauch in der Region liegt bei 156 Litern pro Einwohner; dabei ist der gewerbliche Verbrauch eingerechnet. In Speichern sind mehr als 57 000 Kubikmeter Wasser gebunkert.

Das vom ZWO bereitgestellte Trinkwasser wird zu 100 Prozent aus Grundwasser gewonnen. Dafür hat das Land Hessen dem ZWO die nötigen Wasserrechte erteilt. Das Grundwasser stammt aus der sogenannten Hanau-Seligenstädter Senke, also unmittelbar aus der Region, die der ZWO auch mit Trinkwasser versorgt.

Nachhaltige Wasserversorgung

Die Wasserversorger der Rhein-Main-Region haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen geschlossen. Die Arbeitsgemeinschaft Wasserversorgung Rhein-Main (WRM) hatte zu Beginn ihrer Arbeit als vordringlichste Aufgabe zunächst die mengenmäßige Bereitstellung von Trinkwasser überhaupt abzusichern. Später richtete sich der Fokus mehr und mehr auf die Fragen, die mit der Qualitätssicherung im Zusammenhang standen, bzw. stehen.

ZWO-Geschäftsführer Bernd Petermann stellte bereits im Interview fest: „Aus der Sicht eines Wasserversorgers in der Rhein-Main-Region ist uns ein Aspekt besonders wichtig: die Frage der Nachhaltigkeit. Was geschieht im Hinblick auf den Generationenvertrag, heute für die Wasserversorgung von morgen zu sorgen? Also: Was wird heute bereits alles getan und was muss noch getan werden, damit unser Trinkwasser nicht nur heute, sondern auch künftig den Namen verdient, den es trägt, und damit unbedenklich genießbar, aber auch bezahlbar bleibt?“ Bei der Beantwortung würden leider immer wieder reflexartig nur die Wasserversorger ins Spiel gebracht, so Petermann. Diese Herangehens- und Betrachtungsweise greife viel zu kurz. Der ZWO-Geschäftsführer verwies auf Akteure wie Pharma- und Chemieunternehmen, Kommunen, Bauern und das Land.

psh

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