Zwei Baulücken weniger

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Ende dieser Woche startet die Hochtief Construction AG die Vermarktung von zwei Mehrfamilienhäusern mit zusammen 36 Wohnungen in der Löwenstraße (Foto) und der Ludwigstraße. Die Bauarbeiten könnten noch in diesem Jahr beginnen.

Offenbach - (mcr) Am Offenbacher Westend schließen sich zwei Baulücken, die als verwilderte Brachen lange Zeit nicht gerade zur Aufwertung des Viertels beigetragen haben.

Die Hochtief Construction AG hat die Grundstücke Ludwigstraße 82 und Löwenstraße 12 bis 14 aus der Insolvenzmasse des Vorbesitzers gekauft, plant dort zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 36 Wohnungen.

Sie sollen Teil des sogenannten Westend Carrées werden, zu dem auch benachbarte Bürobauten gehören. Die Vermarktung der Eigentumswohnungen soll an diesem Wochenende beginnen.

Zuvor musste etwas enden: das Dasein der nie vollendeten Rohbauten auf den beiden Grundstücken. Dafür hat Hochtief Construction mittlerweile mit dem Abrissbagger gesorgt und nun in der Löwenstraße 1 267 Quadratmeter Platz für 23 Wohnungen und in der Ludwigstraße 860 Quadratmeter für 13 Wohnungen der gehobenen Kategorie. Die Zwei- bis Fünf-Zimmer-Appartements werden dem Bauträger zufolge zwischen 86 und 160 Quadratmeter Wohnfläche bieten und jeweils über einen großen West- oder Südbalkon oder eine Terrasse verfügen.

Auszeichnen soll sich das Westend Carrée zudem „durch eine klare architektonische Struktur und moderne Ausstattung“. Das sowohl mit Blick aufs Interieur - Parkettböden, hochwertige Fliesen und Videogegensprechanlagen gehören zur Standardausstattung - wie auch in Sachen Energieversorgung: Für beide Mehrfamilienhäuser ist eine Fernwärme-Heizung geplant, die den förderwürdigen KfW-70-Standard erfüllt.

Und wer Umweltfreundlichkeit auch in punkto Mobilität beweisen will, muss nur 200 Meter bis zur S-Bahn-Station Ledermuseum laufen. Zur Grundausstattung gehört aber auch ein Pkw- oder Carport-Stellplatz pro Wohnung.

Ausschlaggebend für die Investition“ durch ihren Arbeitgeber, erklärt Iris Dilger als Hochtief Construction-Niederlassungsleiterin formart Rhein-Main, seien vor allem „die hervorragende Verkehrsanbindung und das gewachsene Umfeld des Standorts“ gewesen.

Falls das potentielle Käufer auch so sehen - die Rede ist von Quadratmeterpreisen zwischen knapp 2000 und 2400 Euro - könnten die ersten Bagger noch in diesem Jahr rollen. Dann wären, falls alles glatt läuft, schon Ende nächsten Jahres die Möbelwagen gefragt.

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