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Alice Weidel will mit Nazi-Magazin nichts zu tun haben – die AfD-Chefin gab dem Blatt aber mehrere Interviews

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Von: Robert Wagner

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AfD-Bundesparteitag von Riesa am 19. Juni 2022, Alice Weidel auf der Tribüne umringt von Parteifunktionären.
Das Nazi-Magazin, das auf dem Parteitag der AfD in Riesa kostenlos verteilt wurde, will Alice Weidel (Mitte) nicht kennen. Unglaubwürdig: Sie gab dem Blatt bereits mehrere Interviews. © Sebastian Kahnert/dpa

Vor der Kamera distanziert sich Parteichefin Alice Weidel von einem Nazi-Magazin, das auf dem Parteitag verteilt wurde. Doch ihre Worte sind wenig überzeugend.

Auf dem Bundesparteitag der AfD in Riesa wurden tagelang rechtsextreme Magazine kostenlos unter‘s Parteivolk gebracht. Unter anderem werden darin Kalender beworben, die Angehörige der Waffen-SS „unter Hervorhebung ihrer Waffentaten“ ehren. Sie hätten „im Zweiten Weltkrieg Herausragendes geleistet.“ Von der ARD mit diesem Umstand konfrontiert, tut die kurz zuvor gekürte Co-Bundesvorsitzende Alice Weidel ahnungslos und will mit dem einschlägigen Blatt nichts zu tun haben. Es sei „überhaupt nicht normal“, dass so etwas auf einer Veranstaltung der AfD verteilt werde.
BuzzFeed.de deckt auf, warum diese Distanzierung äußerst unglaubwürdig ist und was es mit dem Nazi-Magazin auf sich hat.

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