Col Allan

(sjm) Die Presse- und Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Allerdings gibt es Grenzen - und zwar dort, wo die Dinge nicht nur ins Geschmacklose, sondern ins Hetzerische abgleiten. Und genau aus diesem Grund sollte Col Allan, der Chefredakteur der Boulevardzeitung „New York Post“, seines Postens enthoben werden.

Das Blatt veröffentlichte nämlich eine Karikatur von Sean Delonas, die rassistisch ist und sogar als Aufforderung zur Gewalt gedeutet werden kann. Der Cartoon zeigt einen Affen, der von zwei Polizisten mit Schüssen getötet wurde. Ein Sicherheitsbeamter sagt mit Blick auf den in einer Blutlache liegenden Affen: „Jetzt müssen sie jemand anderen finden, der das nächste Konjunkturprogramm schreibt.“ Die Anspielung auf US-Präsident Barack Obama ist klar. Allan verteidigte die Karikatur als „Parodie eines aktuellen Ereignisses“. Nein, Herr Allan, das ist keine Parodie, das ist übler Mist und beschädigt die Presse.

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