Einlage als Bundeskanzler

Ansage an Merkel? Bohlen gibt den Kanzler und überrascht mit konkreten Vorschlägen

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Bohlen als Chef-Juror bei Deutschland sucht den Superstar.

In einer kurzen Video-Botschaft versucht sich Dieter Bohlen als Bundeskanzler - und hat einige Ratschläge für Angela Merkel parat.

München - Als Dieter Bohlen ans Mikrofon tritt, brandet Applaus auf. Deutschlandfahnen wehen im Hintergrund. Im weißen Polo-Shirt spricht der Pop-Titan zur Lage der Nation. Die Nationalhymne setzt ein, als der Star-Moderator das Wort ergreift.

In einem Video, das Bohlen auf seiner Instagram-Seite veröffentlicht hat, mimt der 64-Jährige für knapp eine Minute den Bundeskanzler. Die nicht ganz ernst gemeinten Aufnahme entstand beim Dreh der neuen Folgen für „Das Supertalent“.

Mit seiner ersten Forderung präsentiert Bohlen sich als durch und durch populistisches Staatsoberhaupt. „Das erste was ich vorschlage: „Freibier für alle“, spricht der Pop-Titan ins Mikrofon. Lautes Gejohle im Saal ist die Folge.

Ansage an Merkel: Mehr Lohn für Krankenschwestern und Lehrer

Im Laufe seiner Ansprache schlägt der 64-Jährige jedoch ernstere Töne an und präsentiert Forderungen, die durchaus als Ansage an die Kanzlerin verstanden werden können.

„Alle Krankenschwestern, Pflegepersonal und alle kriegen das Dreifache ab heute“, schmettert Bohlen ins Mikrofon. Der Star-Moderator greift damit ein Thema auf, das wegen des Pflegenotstands in der Bundesrepublik kontrovers diskutiert wird (merkur.de* berichtet).

Auch für Deutschlands Lehrkräfte wünscht sich der 64-Jährige eine höhere finanzielle Anerkennung. Das Publikum goutiert Bohlens Programmpunkte mit euphorischem Applaus. 

Dieter Bohlen als Bundeskanzler? 

Deutlich weniger Zuspruch erntet der Star-Moderator mit seiner dritten Forderung. „Wir kriegen einen neutralen Status wie die Schweiz, die Bundeswehr ist ab jetzt abgeschafft“, stellt Bohlen klar. Zu Zeiten, da in der Union über die Wiedereinführung der Wehrpflicht debattiert wird, fallen die Zustimmungsraten der „Supertalent“-Fans eher gering aus.

Der Spiegel hatte bereits im Jahr 2002 über ein mögliches politisches Engagement Bohlens berichtet. Ob der Pop-Titan entsprechende Ambitionen tatsächlich verfolgt, scheint jedoch mehr als fragwürdig. Immerhin hat er sein Video mit dem Hashtag #funnyvideos versehen.

lks

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