Verbraucher

Betrug bei Kreditkarten verhindern

Offenbach (psh) - Trotz aller Berichte und Mahnungen gelingt es „Phishern“ noch immer, mit täuschend echt aussehenden E-Mails an Daten von Nutzern zu kommen.

Derzeit sind auch in der Region ungewöhnlich viele Phishing-E-Mails im Umlauf, mit denen Mastercard-Kunden ausspioniert werden sollen.

Woran erkennt man die kriminellen Mails, wie sollten die Betroffenen handeln?

Nach Angaben der Verbraucherzentrale Hessen sind diese Mails oft in schlechtem Deutsch verfasst oder weisen Tippfehler auf. Teils sind sie auch in Englisch. In diesen Mails ist immer ein Link angegeben, um auf die Seiten der Datendiebe zu gehen.

Was sollte unternommen werden?

Auf keinen Fall sollte man diesem Link folgen, auch nicht auf diese Mails antworten. Niemals sollte man auf diesen Seiten PINs und TANs eingeben.

Was sagt Mastercard?

Kartenorganisationen werden nach eigenen Angaben niemals - per E-Mail oder auf anderem Wege - zu Karteninhabern Kontakt aufnehmen, um persönliche Informationen oder weitere relevante Angaben wie Name, Vorname, komplette Kartennummer, Ablaufdatum oder Abrechnungskonto zu erfragen. Mastercard: „Sollten Sie Empfänger einer solchen Aufforderung sein, antworten Sie nicht. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie bitte Ihre kartenausgebende Bank. Beachten Sie bitte, dass der E-Mail-Absender  auch ein Ihnen bekanntes Unternehmen oder eine Ihnen bekannte Person sein kann (gefälschter E-Mail-Absender). Absender von E-Mails, die von  Unbefugten  in unserem Namen, Mastercard, versendet werden, verfolgen wir strafrechtlich.“

Wie kann man sich vor Betrügern schützen?

Schauen Sie sich die Kartenabrechnung zeitnah und genau an. Bei Unregelmäßigkeiten setzen Sie sich  bitte mit Ihrer Bank in Verbindung. Als Karteninhaber sind Sie gegen betrügerische Transaktionen durch Dritte in der Regel geschützt. Und: Nutzen Sie für Ihre Online-Zugänge unterschiedliche Passwörter.

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