Ex-General Günter Kießling gestorben

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General Günter Kießling (l) und Bundesverteidigungsminister Manfred Wörner: Am 26. März 1984 wurde Kießling mit einem Großen Zapfenstreich von der Bundeswehr verabschiedet. Der ranghöchste deutsche General war im Dezember 1983 vorzeitig in den Ruhestand geschickt worden. Verdächtigungen des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), er sei homosexuell und daher "erpressbar" und ein "Sicherheitsri siko" wurden in den folgenden Wochen widerlegt.

Berlin - Der ehemalige Bundeswehr-General Günter Kießling ist tot. Der Vier-Sterne-General starb im Alter von 83 Jahren am Freitag in Rendsburg (Schleswig-Holstein).

Die Meldung über den Tod des Ex-Generals bestätigte das Verteidigungsministerium in Berlin nach einem Bericht des Deutschlandfunks.

Mitte der achtziger Jahre war der einst jüngste Bundeswehr-General von dem damaligen Verteidigungsminister Manfred Wörner in den Ruhestand versetzt worden. Hintergrund waren Gerüchte über angeblich homosexuelle Neigungen, die sich später jedoch als völlig haltlos erwiesen hatten.

dpa

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