Fidel Castro

(hwi) Wird er altersmilde? Steckt politisches Kalkül dahinter? Der inzwischen 82-jährige ehemalige kubanische Revolutionsführer Fidel Castro gibt dem neuen US-Präsidenten Barack Obama den verbalen Ritterschlag, lässt mitteilen, er habe „nicht den geringsten Zweifel an der Ehrlichkeit Obamas“. Man kommt ins Grübeln ob derlei Lobeshymnen aus dem sozialistischen Inselstaat. Sollten etwa die letzten US-amerikanischen Handelsbeschränkungen gegen sein Land in diesen süßen Tönen zerfließen? Oder ist alles ganz banal und entspricht allenfalls einer Neigung, die Castro 2000 mit Selbstironie so beschrieben hat: „Ich frage mich selbst, warum ich Jura studierte. Ich weiß es nicht. Ich verbinde es mit den Leuten, die sagten: ,Er redet so viel. Er sollte Jurist werden‘.“

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