Süßes im Supermarkt

Kommentar: Freie Wahl

Es ist ehrenwert, dass sich unsere Bundesverbraucherministerium Ilse Aigner (CSU) Sorgen um unsere Ernährung macht. Ihre Forderung, Süßigkeiten an Supermarkt-Kassen durch frisches Obst zu ersetzen, wird trotzdem unerhört bleiben. Von Martin Krigar

Weil Politiker manchmal aus guten Gründen machtlos sind. Wäre das anders, würden Politiker heute die Bonbons verstecken, morgen den Rotwein in die hinterste Ecke verbannen, übermorgen das selten gefragte Dinkel-Müsli von der Bück- in die Blickzone räumen und nächste Woche entscheiden, in welchen Apfel wir noch beißen dürfen. Ein böser Traum!

Unternehmer müssen die Freiheit haben, wie sie ihre Waren anbieten. Kunden müssen die Freiheit haben, auch ungesunde Dinge zu genießen. Nicht zuletzt haben Eltern die Freiheit, ihre Kinder ohne Griff zum Süßen durch den Kassenraum zu schleusen. Kinder müssen so etwas lernen. Und Politik ist nicht für alles verantwortlich.

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