Besuch im Reichstag

Schröder: "Wollen keinem Konkurrenz machen"

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Gerhard Schröder neben Frank-Walter Steinmeier.

Berlin - Es ist sein erster Besuch in der SPD-Bundestagsfraktion seit November 2005: Gerhard Schröder ist am Dienstag mit tosendem Applaus im Berliner Reichstag empfangen worden.

Nach einem längeren Blitzlichtgewitter meinte Gerhard Schröder am Dienstag im Berliner Reichstag an die Adresse der Fotografen: „Wir wollen hier keinem Konkurrenz machen“. Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ließ sich wegen Terminen in Schleswig-Holstein entschuldigen.

Anlass des Besuchs Schröders in der Fraktion war der Beginn des Irak-Krieges vor zehn Jahren, an dem sich Deutschland auf Schröders Betreiben hin nicht beteiligt hatte. Zugleich jährt sich am Donnerstag die Bundestagsrede Schröders zum zehnten Mal, in der er die Eckpunkte der „Agenda 2010“ vorstellte. Mit den folgenden Hartz-Reformen wurde der Arbeitsmarkt flexibilisiert sowie Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammengelegt.

In einem Schreiben von Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier an alle SPD-Abgeordneten hieß es mit Blick auf die Einladung: „Wir wollen den zehnten Jahrestag des Irak-Kriegs nutzen, um noch einmal an die klare Haltung zu erinnern, die wir damals angenommen haben: eine Haltung des Mutes und der Verantwortung.“

Sie waren die Chefs der SPD

Sie waren die Chefs der SPD

Schröder sei der Gefahr, die vom Irak ausging, mit einer Logik des Friedens, nicht mit einer Logik des Krieges begegnet, indem er den Kurs der damaligen US-Regierung von George W. Bush ablehnte.

dpa

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