Iran: Staatschef macht USA und Israel für Proteste verantwortlich

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Der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad greift die USA und Israel an.

Teheran - Der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad hat die USA und Israel mit drastischen Worten für die Protestwelle gegen seine Regierung mitverantwortlich gemacht.

Das ist ein von den USA und den Zionisten (Israel) inszeniertes Schauspiel, das wir zum Kotzen finden“, sagte der Präsident in einer ersten Reaktion auf die jüngsten Proteste gegen ihn. “Beide Seiten, jene, die das Schauspiel inszenieren, sowie die, die darin auftreten, machen einen Fehler. Denn die iranische Nation hat schon viele solcher Stücke gesehen und wird davon nicht beeinflusst.“

Der Präsident warf den USA und Großbritannien vor, die Demonstranten zu unterstützen, wie die Nachrichtenagentur ISNA weiter berichtete. Beide Länder würden das bereuen, fügte er hinzu.

Derweil protestierten rund 250 Exiliraner vor dem Generalkonsulat ihres Landes in Hamburg. Sie forderten ein Ende der Gewalt gegen die protestierenden Menschen im Iran. Auf Plakaten war zum Beispiel zu lesen: “Ahmadinejad is not Irans elected President“ (“Ahmadinedschad ist nicht der gewählte Präsident des Iran“). Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration im Stadtteil Winterhude friedlich.

dpa

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