Bleiben Timoschenko dauerhafte Schäden?

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Julia Timoschenko wurde am 11. Oktober 2011 verurteilt.

Kiew - Der Charité-Professor Lutz Harms schließt bleibende Schäden für die an einen Bandscheibenvorfall erkrankte ukrainische Oppositionsführerin Julia Timoschenko nicht aus.

„Ich kann nicht sagen, ob wir eine vollständige Genesung herstellen können. Wir sind zwar optimistisch, aber der Genesungsprozess ist nicht vorhersehbar“, sagte er der ukrainischen Nachrichtenagentur Unian.

Julia Timoschenko im Porträt

Lange Haftstrafe: Julia Timoschenko im Porträt

Gegenüber dapd bestätigte Harms den Bericht und ergänzte, dass Frau Timoschenko unter enormen Stress stehe. Harms hält sich derzeit zur Behandlung der zu sieben Jahren Haft verurteilten Politikerin in der Ostukraine auf. Die 51-Jährige erlitt im vergangenen Herbst an einem Bandscheibenvorfall, erhielt aber erst sieben Monate später medizinische Versorgung. Nach Auskunft ihrer Ärzte kann sie sich nur mit einem Rollator fortbewegen.

Timoschenko wurde am 11. Oktober 2011 wegen eines 2009 mit Russland abgeschlossenen Gas-Vertrags, zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt. Die EU und die USA haben den Prozess scharf kritisiert und werfen der ukrainischen Führung selektive Justiz vor.

dapd

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