Kommentar: Hoffnung für Verbraucher

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Peter Schulte-Holtey

Der Verbraucherschutz kommt voran: Vor wenigen Wochen hat der EU-Parlament neuen Regeln für Lebensmittelverpackungen zugestimmt. Mit einer Reform des Verbraucherinformationsgesetzes und mit dem von hessischen Verbraucherschützern entwickelten Internetportal www.lebensmittelklarheit.de wurde in Deutschland nachgelegt.

Gestern ein weiterer Fortschritt: Richter stoppten die Angaben auf Nutella-Verpackungen. Die dreiste Vorgehensweise des Herstellers: Der Vitaminanteil in einer Portion ist viel geringer, der Fett- und Zuckeranteil viel höher als die Berechnungen auf dem Etikett vorgeben.

Solche Urteile, Online-Portale wie „Lebensmittelkarheit.de“ und auch die regen Verbraucherschützer in Hessen weisen Firmen mit ihren kreativen Irreführungen immer häufiger in die Schranken. Trotz aller Hilfestellungen bleibt es aber dabei: Der mündige Kunde ist am Ende stets selbst verantwortlich, er muss sich besser informieren.

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