Th. Schäfer-Gümbel

(hwi) Ach, es ist ja so eine Sache mit der Geschlossenheit der hessischen Sozialdemokraten vor wichtigen Abstimmungen. Andrea Ypsilanti hat das leidvoll erfahren müssen - damals, als ihr vor der Wahl zur Ministerpräsidentin vier Fraktionsmitglieder von der Fahne gegangen sind.

Nun kommt Thorsten Schäfer-Gümbel kurz vor der Bundespräsidentenwahl mit seiner Überzeugung daher, dass die SPD-Wahlleute aus Hessen „geschlossen“ für Gesine Schwan stimmten. Ein wichtiges Versprechen angesichts der knappen Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung. Lieber TSG, Vorsicht! „Geschlossen“ heißt in der hessischen SPD soviel wie zwei Meinungen mit entsprechendem anschließenden Verhalten. Nicht weiterführende Parteiratsverfahren inklusive. Könnte man diese Verfahren eigentlich auch gegen die Wahlleute der hessischen SPD starten, falls es, sagen wir mal, am Ende nicht ganz reichen sollte für Frau Schwan?

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