Ermittlungen gegen Islamisten in fünf Bundesländern

München - In fünf Bundesländern sind Islamisten ins Visier der  Ermittler geraten. Sie stehen unter Verdacht, den sogenannten Dschihad (Heiligen Krieg) zu unterstützen.

Islamisten in fünf Bundesländern sind ins Visier der Ermittler geraten. Bei Durchsuchungen in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Hessen und dem Saarland seien umfangreiche Beweise sichergestellt worden, darunter viele elektronische Datenträger, sagte der Sprecher der Münchner Staatsanwaltschaft, Thomas Steinkraus-Koch, am Montag und bestätigte damit einen Bericht des ARD-Politikmagazins “Report Mainz“.

Die Beschuldigten stünden im Verdacht, den sogenannten Dschihad (Heiliger Krieg) zu unterstützen. Eine “einstellige Zahl von Personen“ stehe im Verdacht, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereiten zu wollen.

Die Durchsuchungen hätten bereits am vergangenen Dienstag stattgefunden. Das sichergestellte Material müsse nun ausgewertet werden. Nähere Informationen wollte die Staatsanwaltschaft unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht nennen. Dem ARD-Bericht zufolge sollen die Verdächtigen dem salafistischen Spektrum angehören.

dpa

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