Im Wahlkampf

FDP stellt Betreuungsgeld infrage

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Eine Mutter hält die Hand ihrer kleinen Tochter (Archivbild). Die FDP stellt das vor drei Monaten beschlossene Betreuungsgeld wieder infrage.

Berlin - Steht neuer Koalitions-Zoff vor der Tür? Die FDP stellt das vor drei Monaten beschlossene Betreuungsgeld wieder infrage und will damit im Bundestagswahlkampf punkten.

Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung (Samstag) wollen die Liberalen die Leistung für junge Eltern, die ihr Kleinkind zu Hause statt in einer Kita betreuen, nach der Wahl am 22. September überprüfen. „Das kürzlich eingeführte Betreuungsgeld muss auf den Prüfstand“, zitiert die Zeitung aus einem Entwurf für das Wahlprogramm. Ziel der Liberalen sei es, die familienpolitischen Leistungen neu zu ordnen. Man wolle sich dabei „vor allem am Kindeswohl“ orientieren, heißt es laut Zeitung in dem Programm.

Der Bundestag hatte das vor allem von der CSU forcierte Betreuungsgeld erst im November 2012 mit den Stimmen von Union und FDP beschlossen. Es soll erstmals im August 2013 ausgezahlt werden. Die FDP stand dem Betreuungsgeld von Anfang an skeptisch gegenüber, trug es aber mit, weil es in der Koalition verabredet war.

Sie waren die Chefs der FDP

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dpa

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