Union und SPD im Deutschlandtrend gleichauf

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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Chef Sigmar Gabriel (SPD). Dem ARD-Deutschlandstrend zufolge liegt die SPD mit 31 Prozent Wählerzustimmung jetzt gleichauf mit der Union.

Berlin - Dem ARD-Deutschlandstrend zufolge liegt die SPD mit 31 Prozent Wählerzustimmung jetzt gleichauf mit der Union. Eine rot-grüne Regierung hätte wieder eine eigene Mehrheit.

Union abwärts, SPD aufwärts: In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-“Deutschlandtrends“ verlieren CDU und CSU gegenüber dem Vormonat zwei Punkte und kommen nur noch auf 31 Prozent. Sie liegen damit gleichauf mit der SPD, die einen Punkt hinzugewinnt und mit ebenfalls 31 Prozent ihren besten Wert seit Juni 2007 erreicht. Zuletzt lagen Union und SPD im “Deutschlandtrend“ vor knapp vier Jahren gleichauf - im November 2006.

Die Erhebung bestätigt andere Umfragen, wonach SPD und Grüne derzeit mit einer Mehrheit rechnen könnten, wenn am Sonntag gewählt würde. Zwar verharren die Grünen bei 17 Prozent. Zusammen erreicht Rot-Grün allerdings 48 Prozent und damit erstmals seit Oktober 2002 mehr als die anderen im Bundestag vertretenden Parteien zusammen.

Union und FDP sind mit insgesamt 36 Prozent so schwach wie nie zuvor im ARD-“Deutschlandtrend“. Nur noch 16 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit der schwarz-gelben Koalition zufrieden.

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Die größte Zustimmung erhält Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mit einem neuen Spitzenwert von 71 Prozent. Es folgen mit Abstand Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU/56 Prozent), Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU/53 Prozent) und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP/49 Prozent).

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) liegt im Vergleich mit ihren Kabinettskollegen mit 41 Prozent nur im Mittelfeld. Die FDP-Minister Rainer Brüderle (Wirtschaft/23 Prozent), Guido Westerwelle (Äußeres/22 Prozent), Dirk Niebel (Entwicklung/21 Prozent) und Philipp Rösler (Gesundheit/18 Prozent) belegen vier der fünf letzten Plätze.

dpa

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