Telekom verspricht schnelle Abhilfe

Alter Verteiler verzögert Arbeit in Fahrstraße

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Unscheinbare Kiste, große Auswirkung: Ein alter Verteilerkasten der Telekom (rechts) ist einer 20-Kilovoltleitung im Wege, die der Versorger e-netz dort vergraben möchte.

Babenhausen - Ein alter Verteilerkasten der Telekom und Kommunikationsprobleme verzögern die Bauarbeiten in der Fahrstraße. Das Problem soll zügig durch einen neuen Schaltschrank behoben werden, verspricht die Telekom.

Der Bürgersteig in der Fahrstraße zwischen Ludwigstraße und ehemaligem Brauereigelände hätte längst wieder geschlossen sein können – stünde auf Höhe des Restaurants Zum Schwanen nicht ein in die Jahre gekommener Anschlusskasten für Telefonleitungen der Innenstadt. Er ist der neuen 20-Kilovoltleitung im Weg, die der Versorger e-netz Südhessen dort vergraben möchte. Hinter dem Anschlusskasten steht auf dem Brauereigrundstück die Trafostation, in der die 20-Kilovoltleitung enden soll. Der Kasten muss weg.

Die Stadt hatte die Sache schon seit Monaten angekündigt, ist in dem Spiel also außen vor. Es bestand aber Unklarheit darüber, wer die notwendige Aktion bezahlen soll. Die Telekom hat sich mit e-netz Südhessen inzwischen geeinigt. Telekomsprecher George Mc Kinney versichert: „Wir haben nichts verbummelt. Das Problem wird gelöst. Wir bauen einen alternativen Schaltpunkt, dann kann der alte Verteilerkasten weg.“ Mc Kinney verspricht, das sei „lediglich eine Sache von Tagen“ und fügt scherzend hinzu. „Das wird kein zweiter Flughafen Berlin.“

Allerdings soll nicht nur der Telekom-Schaltschrank weg, sondern auch ein Mäuerchen mit Metallzaun muss verschwinden, damit die neue Leitung verlegt werden kann. Sie verbindet die zwei Trafostationen an der Heinrichstraße und auf dem früheren Michelsbräugelände und soll das Stromnetz nördlich der Altstadt stärken. (bp)

Bilder: Babenhausen und Stadtteile

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