Babenhausen

Veranstaltungen fallen Corona zum Opfer: Altstadtfest und Fastnachtsumzug abgesagt

Carnevalverein sagt Fastnacht ab (Symbolbild)
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Carnevalverein Babenhausen sagt Fastnacht ab. (Symbolbild)

Nun ist es amtlich: Sowohl das 41. Babenhäuser Altstadtfest als auch der 66. Babenhäuser Fastnachtszug werden wegen Corona abgesagt.

Babenhausen – Stand bereits fest, dass der Carnevalverein die Fastnachtskampagne der Corona-Pandemie absagt (wir berichteten), so gab es bislang noch ein Fünkchen Hoffnung für die Realisierung des Altstadtfestes. Noch Ende Juni hoffte der Veranstalter des Stadtfestes und setzte auf eine Klage der Schausteller, doch nun erklärt Helmut Fendt: „Mit Bedauern sagt der Vorstand des Gremiums der Babenhäuser Vereine das 41. Babenhäuser Altstadtfest, geplant für 12. und 13. September, ab.“ Nachdem man alle Möglichkeiten der Durchführung geprüft habe, „sehen wir uns nicht in der Lage, das Fest mit den im Moment bestehenden Einschränkungen wegen Corona durchzuführen“, so der Gremiums-Vorsitzende.

Durch die bestehenden Auflagen und den damit bestehenden Mehrkosten sei es nicht möglich, die Veranstaltung zu stemmen: „Auch können wir uns nicht vorstellen – und dies sehen unsere Mitgliedsvereine so – ein fröhliches Fest mit Masken zu feiern“, leitet Fendt als Zugmarschall auf die Absagedes Fastnachtsumzug, über.

„Wir hoffen, dass wir vom 11. bis 12. September 2021 wieder zum Babenhäuser Altstadtfest einladen und mit vielen Gästen unbeschwert feiern können.“, sagt Fendt. Für den geplanten 66. Babenhäuser Fastnachtszug am 16. Februar gilt freilich, dass er erst frühestens ein Jahr später werde veranstaltet werden können. „Nachdem der CVB seine Kampagne abgesagt hat, sehen wir auch hier keinen Spielraum für den Umzug.“ Die Verantwortlichen hoffen, dass sie für 1. März 2022 wieder zu einem Babenhäuser Fastnachtszug einladen können. Diese Entscheidungen seien den Verantwortlichen nicht leicht gefallen, aber sie sehen keine andere Möglichkeit. Fendt erklärt: „Wir sind aber gleichzeitig auch am Boden zerstört, dass es uns nicht gelungen ist, für unsere Stadt, unsere Vereine, unsere Markthändler und natürlich auch unsere vielen treuen Besucher ein kleines Zeichen der der Normalität zu setzen.“ (tm)

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