Rekordteilnehmerzahl beim Löwen-Camp

Handball spielen statt vor der Glotze hocken

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Ein abwechslungsreiches Programm zeichnet das dreitägige Löwen-Camp aus.

45 Kinder, 20 Helfer, drei Tage Handball – die Handballer der SG RW Babenhausen boten in Kooperation mit dem Team Handball der Joachim-Schumann-Schule zum fünften Mal ihr Handball Löwen-Camp in den Herbstferien an.

Babenhausen – Es war nicht nur ein kleines Jubiläum, sondern auch ein großer Erfolg, denn mit 45 Teilnehmern war das Camp mit einem Rekord ausgebucht.

An ihrer Sprung- und Wurftechnik feilten die 45 Kinder in den Herbstferien.

Von Anfang an verantwortlich für die Organisation des Camps sind Mitch Maloul und Jan Willand. Zudem planen sie verschiedene Trainingseinheiten und sind als Trainer während der drei Tage aktiv. Unterstützt wurden sie von 18 Trainern, Betreuern und Helfern. „Ohne diese ganze Unterstützung quer durch den Verein, wäre das Camp in seiner jetzigen Größe gar nicht stemmbar. Seit drei Jahren wachsen wir kontinuierlich“, erklärt Maloul. „Das ist schon ein toller Erfolg und bestätigt auch unser ganzes Engagement“, ergänzt Willand: „Ich denke auch, dass sich viele Familien das Handballcamp fest in ihrem Terminkalender notiert haben. Es entlastet nicht nur bei der Ferienplanung, sondern gibt den Kindern eine super Gelegenheit, ihre freie Zeit sinnvoll zu verbringen, nicht nur vor der Glotze oder der Konsole auf dem Sofa.“

Neben den Bewegungserfahrungen und handballspezifischen Trainingsinhalten, sind es im Besonderen Tugenden, die Kinder in den drei Tagen erlernen und erleben: So wird ihr Selbstvertrauen gestärkt, sie üben sich in Fairness, erleben Selbstbestätigung, Kommunikation und Teamgeist.

So viele Teilnehmer wie noch nie zählte das Ferienhandballcamp der SG RW Babenhausen in der Schulporthalle.

Bestes Beispiel für den gelebten Teamgeist und die daraus entstandene Verbundenheit ist Can Adanir, ehemaliger Junglöwe und mittlerweile Handballprofi bei den Rhein-Neckar-Löwen. Seit dem ersten Löwen-Camp hat er nur ein einziges verpasst und auch dieses Jahr ließ er es sich nicht nehmen, bei seinem Heimatverein vorbeizuschauen. Auch sein ehemaliger Torwarttrainer Heiko Winter, der schon die Nationalspieler Andi Wolff und Carsten Lichtlein unter seiner Fittiche gehabt hatte, war wieder am Start.

Am ersten Tag gestaltete Winter ein abwechslungsreiches Techniktraining und am zweiten Tag widmete er sich den Torhütern. Strukturiert wurden die Tage, in denen die Kinder von 9.30 bis 16 Uhr betreut wurden, durch ein zweistündiges Vormittags- und Nachmittagstraining. Jeder Tag begann mit einem Aufwärmprogramm. Neben den handballspezifischen Übungen und Spiele, durchliefen die Teilnehmer auch den Parkour der Jugend-trainiert-für-Olympia-Turniere des hessischen Schulsports, es gab eine Sprungwurf-Fotosession und zum Abschluss fanden zwei Turniere statt.
nkö

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