Kindgerechte Karte der Jugendförderung dank vieler Sponsoren

Stadtplan für die Hosentasche

+
Einen von 1 000 Kinderstadtplänen halten Lara Kresz und Michael Spiehl von der städtischen Kinder- und Jugendförderung in die Kamera.

Teddybär bedeutet Kindergarten, Tafel und Kreide stehen für Schule, Eimer und Schaufel für Spielplatz, ein Sparschwein für ein Geldinstitut – der neue Kinderstadtplan der städtischen Kinder- und Jugendförderung wartet mit allerhand Symbolen auf.

Babenhausen – Und das macht die gerade mit einer Auflage von 1 000 Stück aus der Druckerei gekommene Karte auch so besonders. „Die Symbole und Zeichen sind selbst ausgewählt und nicht einfach von der Stange, sondern extra für unseren Bedarf gestaltet und durch das Grafikbüro entsprechend angepasst worden“, berichtet Sozialpädagogin Lara Kresz. Es ist bereits die dritte Auflage des Plans, der 2011 erstmals erarbeitet, gedruckt und verteilt wurde.

Besonders begehrt sind die Pläne bei den Drittklässlern der Schule im Kirchgarten, weiß Kresz zu erzählen. Denn auf deren Stundenplan steht das Thema „Mein Babenhausen“. Und die Karte eigne sich bestens, um einen Überblick über die Kernstadt und die fünf Stadtteile zu bekommen. Auch die Betreuung der Grundschule habe Exemplare erhalten, genauso wie die anderen Grundschulen und die Joachim-Schumann-Schule.

Eine weitere Besonderheit an den Plänen, wie auch bereits in der Vergangenheit, ist das außergewöhnliche Format, das in die Hosentasche passt und so bei Streifzügen quer durch die Stadt gut verstaut werden kann. Außerdem ist die Karte auf einem besonderen Papier gedruckt, das auch ein Stück weit wasserresistent ist und es damit stabiler macht. Neu an der dritten Auflage ist, dass die Neubaugebiete, wie die „Lachewiesen“ oder auch die zukünftigen „Kaisergärten“, berücksichtigt sind. „Außerdem ist neu dabei das Symbol für ein Fahrradgeschäft. Das hatten sich die Kinder gewünscht“, sagt Kresz. Somit sind sowohl der Fahrradshop Niederhofer an der Aschaffenburger Straße als auch „Jenny’s Fahrradkiste“ im Wohngebiet „Im Erloch“ auf dem Plan eingezeichnet. Die Angebote und Öffnungszeiten der Kinder- und Jugendförderung wurden neu angepasst und übersichtlicher gestaltet. Aufgeführt sind auch wichtige Telefonnummern: etwa von Polizei und Feuerwehr, aber auch die „Trouble-Hotline für Kinder und Jugendliche, die Schulseelsorge oder das Krisentelefon „Anna“.

Ein aus Sicht der Stadt wichtiger Aspekt: „Finanziert worden ist der Kinderstadtplan ausschließlich über Spendengelder.“ Beteiligt haben sich: Sparkasse Dieburg, Schumann & Hardt GmbH, Frankfurter Volksbank, Bauzentrum Andre & Oestreicher, Zweiradshop Niederhofer, Autohaus Scinardo, die Schloß-Apotheke, D. Sähring GmbH, Edeka Stolzenberger, Aumann GmbH, Ranishof, Frau Antje’s Pfannkuchenhaus und SchleeGleixner GmbH.

Auf dem Kinderstadtplan eingezeichnet sind auch die zahlreichen Pferdehöfe, Kirchen und Bushaltestellen im Stadtgebiet. Und wer im nächsten Winter bei Schneefall und -decke geeignete Rodelbahnen sucht, wird ebenfalls auf der neuen Karte fündig.  nkö

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare