Harreshäuserin Sara Travaci seit fünf Jahren im Geschäft

Woodoo-Puppen aus Babenhausen

Galerie des niedlichen Schreckens – die kleinen, handgemachten Woodoowiedu-Gruselfiguren.
+
Galerie des niedlichen Schreckens – die kleinen, handgemachten Woodoowiedu-Gruselfiguren aus Babenhausen.

Vor ziemlich genau fünf Jahren erschuf die Harreshäuserin Sara Travaci die Marke Woodoowiedu. Die handgefertigten Püppchen präsentieren sich mittlerweile in einem 3D-Rahmen – ein Verkaufsschlager.

Harreshausen – Es ist so etwas wie die Lieblingswoche von Sara Travaci – Halloween steht vor der Tür. „Ich liebe Horrorfilme. Ich mag es einfach gerne gruselig“, gibt die 29-Jährige unumwunden zu. Zusammen mit Freunden ist die Harreshäuserin erneut unter die Filmemacher gegangen und sie haben kurze Gruselspots für ihre auf Facebook- und Instagramprofile produziert. In den Hauptrollen – Travacis zum Leben erweckte Woodoowiedu-Püppchen. Zumindest die Grusel-Fraktion mit Vampir, Zombie, Gespenst und Co.

Sara Travaci fertigt die  Woodoowiedu selber an,

In Travacis Woodoowiedu-Alltag spielen sie allerdings so gut wie überhaupt keine Rolle. Da sind es ganz normale Menschen, die von der kreativen Harreshäuserin zu niedlichen, individuellen Püppchen mit Wiederkennungswert geformt werden. Wolle und Filz sind dabei die Hauptwerkstoffe, mit denen sie nach Kundenwünschen und dem Konfigurator auf ihrer Internetseite die kleinen, vier bis fünf Zentimeter großen Woodoowiedus erschafft. Der Name „Woodoowiedu“ ist dabei Programm: Eine Puppe wie du. Und um gar nicht erst Assoziationen mit dem vermeintlich bösen Voodoo-Zauber aufkommen zu lassen, ersetzte Travaci seinerzeit das „V“ oder durch „W“.

Vor allem die individuellen Familienrahmen sind gefragt.

Woodoowiedu hat sich seit der Gründung vor fünf Jahren weiterentwickelt. Dienten die Püppchen zunächst als Schlüsselanhänger und Magnete, präsentieren sie sich nun zumeist in einem 3D-Rahmen. „Das ist der Verkaufsschlager“, freut sich Travaci über den Erfolg. Viele Familien verewigen sich auf diese Art und Weise. Etliche nicht nur mit dem menschlichen Familienangehörigen, sondern auch mit ihren Haustieren. „Hund, Katze, Vogel – ich glaube, ich habe schon alle Tiere gemacht“, erzählt sie. Und ist das Tier zu groß, etwa der Elefant in einem so gestalteten Safariurlaubs-Rahmen, dann zeichnet die Künstlerin ihn in den Hintergrund. Aber auch Hochzeitsrahmen und zum Valentinstag hin Pärchenrahmen fertigt sie. „Es kann aber eine auch der 18. Geburtstag sein“, zählt sie einen weiteren Anlass auf, zu dem Travaci schon gestalterisch tätig geworden ist. Es sei auch ein Saisongeschäft, berichtet Travaci. Und derzeit gehe es auf Weihnachten. Das Wichtigste aber für sie: „Ich kann mittlerweile davon leben.“ (Von Norman Körtge)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare