Einschulung in Babenhausen, Münster und Eppertshausen

„Wir werden viele schöne Sachen machen“

Mit ihrem Maskottchen macht sich die Mäuseklasse 1a der Schule im Kirchgarten nach ihrer Feier auf den Weg ins Klassenzimmer.
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Mit ihrem Maskottchen macht sich die Mäuseklasse 1a der Schule im Kirchgarten nach ihrer Feier auf den Weg ins Klassenzimmer.

Das neue Schuljahr hat begonnen - damit verbunden sind natürlich viele Einschulungsfeiern. Während in Babenhausen und seinen Ortsteilen 177 Erstklässler eigeführt wurden, waren es an den vier Schulen in Münster und Eppertshausen insgesamt 275.

Babenhausen – Von unbeschwerten, fröhlichen Einschulungsfeiern, bei denen die ABC-Schützen sich von ganzen Großfamilien begleiten lassen konnten und die restliche Schulgemeinde für einen großen Bahnhof sorgte, ist man auch im zweiten Sommer der Pandemie weit entfernt.

Im Vergleich zu den reglementierten Begrüßungsfeiern im vergangenen Jahr ist sogar noch eine Verschärfung dazugekommen. Denn die Beschränkung auf Kleingruppen, also klassenweise Einschulung, mit Maske, Abstand und auf Eltern und Geschwisterkinder reduziertes Begleitpersonal reicht nicht mehr. „Heute müssen wir bei allen Besuchern ab sechs Jahren auch die 3G Regel, also getestet, genesen oder geimpft, überprüfen, bevor sie in die Stadthalle gehen“, sagte Silke Schulz-Mandl, Leiterin der Schule im Kirchgarten, die insgesamt 379 Grundschüler besuchen.

Sie absolvierte am gestrigen Dienstagvormittag mit ihre Team wie im Vorjahr einen wahren Einschulungsfeiern-Marathon. Denn in der Grundschule der Kernstadt starten fünf erste Klassen mit insgesamt 102 Kindern plus eine Vorklasse mit 13 Kindern ihre Schullaufbahn. Das bedeutete sechs separate Einschulungsfeiern nach einander, bei denen die Neulinge mit ihren Familien herzlich begrüßt und informiert wurden über Maskenpflicht in der Schule, die nötigen Testungen und das neue Testheft, das den Kindern auch außerhalb der Schule den Zutritt zu Sport, Kino, Restaurants und anderem erlaubt. „Wir müssen alles tun, damit die Schule offen bleibt und keiner in Quarantäne muss“, sagte Schulz-Mandl zu den Eltern. Es sei eine herausfordernde Zeit, aber „wir werden trotzdem viele schöne Sachen mit den Kindern machen“.

Die ersten Klassen haben zur Unterstützung im Schulalltag Patenklassen aus dem vierten Jahrgang, die vorgestellt wurden. Und den Neuen auch etwas boten. So sangen die kleinen „Affen“ aus der Patenklasse 4d für ihre 1a, die neue „Mäuseklasse“, das bekannte Lied „Wer hat die Kokosnuss geklaut“. Dann hieß es Abmarsch ohne Eltern, dafür mit der neuen Lehrerin zur ersten Schulstunde.

Auch an den beiden anderen Grundschulen im Stadtgebiet feierten die Schultütenträger im kleinen Kreis. An der Hergershäuser Bachwiesenschule unter der Leitung von Sylvia Kraffczyk starteten 46 Erstklässer in zwei Klassen aufgeteilt. Die Grundschule für die kleinen Hergershäuser und Sickenhöfer hat in diesem Schuljahr 173 Schüler. An der kleinen, familiären Langstädter Markwaldschule mit insgesamt 89 Kindern begrüßte Schulleiterin Birgit Schulmeyer 16 Kinder zu ihrem ersten Schultag.

In der Eppertshäuser Stephan-Gruber-Schule wurden zu Wochenbeginn insgesamt 59 Neulinge, aufgeteilt auf drei Klassen, in der Bürgerhalle eingeschult. Hier ein Foto der Klasse 1b.

Mit knappen 15 Minuten Verspätung – einigen Coronatests vor Ort geschuldet – wurde die Klasse 1b der Eppertshäuser Stephan-Gruber-Schule in der Bürgerhalle eingeschult. Aufgeteilt auf drei Feiern (eine pro Klasse) wurden die insgesamt 59 Neulinge eingeführt. Weitere Einschulungsfeiern gab es zu Wochenbeginn an der Mira-Lobe-Schule Eppertshausen, wo 24 Erstklässler und 15 Vorschulkinder eingeschult wurden. An der Münsterer John-F.-Kennedy-Schule gibt es insgesamt 141 Erstklässler in sechs Klassen sowie zehn Vorschulkinder. An der Regenbogenschule in Altheim verteilen sich die 26 Kinder auf zwei Klassen. (pg/lahe)

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