Familientag des Fördervereins

Schnuppertauchen und erste Stadt-Schwimmmeisterschaft

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Auf die Plätze, fertig, los! Die Schwimmabteilung des Turnvereins veranstaltete beim Familientag die ersten Stadtmeisterschaften.

Babenhausen - Schnuppertauchen und die ersten Stadtmeisterschaften im Schwimmen standen im Mittelpunkt des Familientages im Freibad, der alle Generationen am Sonntag auf die gepflegten Wiesen und ins kühle Nass lockte. Von Petra Grimm

Es war sonnig, aber eben nicht mehr so warm wie in den Wochen zuvor. Sicherlich ein Grund, warum sich der Ansturm auf den Familientag im Schwimmbad in Grenzen hielt. Aber die Organisatoren des Fördervereins und des Turnvereins, die die Veranstaltung zum zweiten Mal gemeinsam managten, zeigten sich zufrieden und die Besucher auch. Vor allem das Schnuppertauchen mit Maske, Flossen und Pressluftflasche, zu dem der Tauchclub Dieburg einlud, sorgte für Begeisterung. Da standen große und kleine Besucher Schlange, um angeleitet von den erfahrenen Tauchern des Vereins einige Minuten dieses besondere Erlebnis auszuprobieren. Wahrhaft poetische Worte für seinen Tauchgang fand der zehnjährige Lennox Fromm, der im Urlaub bereits Erfahrungen im Schnorcheln gesammelt hat, am Sonntag aber zum ersten Mal mit der Pressluftflasche auf dem Rücken abtauchte: „Ich liebe es. Es ist wie im Weltraum, man kann schweben.“

Auch die ersten Schwimm-Stadtmeisterschaften unter der Regie der TVB-Schwimmabteilung, an der Spitze Abteilungsleiter Uli Spatar und der sportliche Leiter Christoph Pöschl, fanden gute Resonanz. „Insgesamt waren es 53 Teilnehmer, der jüngste Jahrgang 2012, der älteste war 62 Jahre alt. Alle bekamen für ihre Teilnahme eine Medaille“, so Pöschl, der mit seinem Team außerdem zu einer Gaudi-Staffel mit je sechs Leuten in einer Mannschaft einlud „Die Teilnehmer müssen mit einem aufgespannten Regenschirm ihre Bahnen schwimmen“, so Pöschl. Gesiegt hat bei dieser ungewöhnlichen Disziplin unter sechs Teilnehmerteams eine Clique junger Babenhäuser namens „Captain is the leader“, gefolgt von der ersten Mannschaft der TVB-Schwimmabteilung und den TVB-Schwimmtrainern.

Der Tauchclub Dieburg ermöglichte Tauchgängen mit der Pressluftflasche.

Ansonsten kamen Regenschirme an diesem Tag nicht zum Einsatz. „Im vergangenen Jahr hatten wir beim Familientag Regen. Im Vergleich dazu ist heute doch tolles Wetter“, sagte Monika Heinlein vom Vorstand des Fördervereins, der sich mit viel Engagement darum bemüht, das schöne Freibad mit verschiedenen Aktionen und Anschaffungen noch attraktiver zu machen. So wurde aus Vereinsmitteln unter anderem ein neues Netz für das Beachvolleyball-Feld angeschafft.

„In diesem Sommer haben wir etwa 60 Prozent Besucherzuwachs“, freut sich Dirk Weißner, der Vereinsvorsitzende. Das liege nicht nur am langen, heißen Sommer, so Weißner: „Andere Schwimmbad-Fördervereine, mit denen ich mich austausche, haben mir von 20 bis 30 Prozent Zuwachs in ihren Bädern erzählt“.

In nicht unerheblichem Maße hat auch die TVB-Schwimmabteilung zur weiteren Attraktivität des Bades beigetragen. Denn die ehrenamtliche Truppe bot in diesem Sommer zwei Schwimmkurse für Kinder, einen Stilverbesserungskurs für Erwachsene und einen Kurs zur Vorbereitung für den Erwerb von Abzeichen an. „Alles war ausgebucht“, so Uli Spatar. Auch Aquagymnastik wurde gut angenommen. „Wir möchten mit unserem Angebot das Freibad unterstützen und mehr Leute ins Wasser bringen“, so Spatar, der mit seinem Team auch das Ablegen verschiedener Schwimmabzeichen ermöglichte.

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„Wir sind dem Turnverein sehr dankbar für sein großes Engagement und die gute Abstimmung. Im Februar haben wir bereits gemeinsam die Planung für die Saison gemacht“, sagte Weißner, der auch die Zusammenarbeit zwischen Förderverein und den politischen Gremien lobte: „Wir sind gut eingebunden und können auch Ratschläge geben.“

Den Familientag haben außerdem die Handballer der SG Rot-Weiss mit einem Parcours bereichert und Laura Rock verschönerte die Gäste mit Glitzertattoos. Auf einer großen Malwand waren Kinder eingeladen, „ihren schönsten Moment im Schwimmbad“ zu verewigen, und an Bord der „Jenny“ gab es selbst gebackenen Kuchen. Für den hatten einige Mitglieder des rührigen Fördervereins gesorgt, der inzwischen stattliche 300 Köpfe zählt.

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