Für mehr Wohn- und Lebensqualität

FDP sieht für Eppertshausens Hauptstraße „Potenzial zur Weiterentwicklung“

Die schöne Seite von Eppertshausens Hauptstraße ist relativ kurz.
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Die schöne Seite von Eppertshausens Hauptstraße ist relativ kurz.

Laut FDP lebt es sich in Eppertshausen nicht schlecht. Die attraktive Lage im Herzen des Rhein-Main-Gebietes mit vielen Arbeitsplätzen, Wald und Wiesen und die schönen deutschen Mittelgebirge zur Naherholung in guter Reichweite sprächen für Eppertshausen. Dennoch nehmen die Liberalen einzelne Bereiche zur Wohn- und Lebensqualität genauer unter die Lupe.

Eppertshausen – Wer sich von der Attraktivität des Ortes anstecken lasse und dort eine Wohnung suche, werde bitter enttäuscht, so die Liberalen. Die einschlägigen Plattformen im Internet zeigten schlicht kein Angebot. Bezahlbarer Wohnraum müsse im Fokus der Kommunalpolitik stehen, um auch jüngeren oder finanziell nicht ausreichend ausgestatteten Familien Möglichkeiten zu eröffnen. Eine Analyse aller gemeindeeigenen Wohnhäuser auf Potenziale der Wohnraumerweiterung beispielsweise durch Aufstockung in preisgünstiger, standardisierter Modulbauweise wäre ein Anfang. Die Rolle der Gemeindepolitik könne aber nicht nur die des Bauherren sein; weitere Sozialbauten wie in der Mozartstraße seien nicht die Lösung. Vielmehr müsse man die Schaffung von Wohnraum attraktiv machen.

Man möge das Urteil des Hessischen Rundfunks über Eppertshausen im Satire-Beitrag „Hässliches in Hessen“ mögen oder nicht, so die FDP, rund um Franz-Gruber-Platz und Hauptstraße lägen aber definitiv Potenziale zur Weiterentwicklung. „Sowohl die Hauptstraße als auch vor allem der Franz-Gruber-Platz brauchen neue Ideen und Impulse, mehr Grün und mehr Leben. Lasst uns die relevanten Interessensgruppen zusammen mit kreativen Köpfen (Städteplaner, Studenten) an einen Tisch setzen und die Vorschläge im Ort zur Debatte stellen“, empfehlen die Liberalen, die ins Parlament zurück wollen.

Ein attraktives Eppertshausen für Familien stehe und falle mit den Möglichkeiten der Kinderbetreuung. Die FDP begrüße die Diskussion über eine neue Kindertagesstätte und das Ringen um Standorte und Konzepte sowie die Zwischenlösung im Haus Valentin ausdrücklich. Dabei komme die Entwicklung der bestehenden Einrichtungen aber zu kurz. In den vorhandenen Kindergärten mit teilweise 40 Jahre alter Bausubstanz seien grundlegende Sanierungen anstelle von Flickarbeiten notwendig. Eine reine Investition in eine dritte Lokation erscheine nicht ausreichend.

Der digitale Fortschritt solle auf allen Ebenen, von Kita und Schule über Verwaltung bis zu den seniorengerechten Wohneinheiten weiter gefördert werden.  (tm)

Eppertshausens Hauptstraße und die HR-Kritik in „Hässliches Hessen“ lassen auch die FDP nicht ruhen. Sie sieht Handlungsbedarf.

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