Langstädter „Ochsenstad’l“ lädt zum runden Geburtstag

Zehnjähriges feiern und expandieren

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Die Macher des „Ochsenstadl’s“: Volker Krapp (von links), Daniel Giewolies, Dieter Krapp und Manuel Krapp vor dem bereits bestehenden Blockhaus.

Langstadt - „Feiern wie in Bayern“: Diesen Slogan hat sich das „Ochsenstad’l“ bei Langstadt verpasst. Auch im Südhessischen haben derlei Feten viele Freunde. Von Jens Dörr 

So viele, dass man jene zehn Jahre, die die Familie Krapp die Location vor den Toren des Babenhäuser Stadtteils nun schon betreibt, guten Gewissens als Erfolgsgeschichte bezeichnen kann. Vom 21. bis 24. Juni zelebriert das Unternehmen um Inhaber Volker Krapp, seinen Sohn Manuel, seinen Bruder Dieter, seinen Vater Helmut und den freien Mitarbeiter Daniel Giewolies das Zehnjährige mit gleich vier Events (siehe Infokasten). Und nach der Feier steht ein Großprojekt an.

Denn schon in den nächsten Tagen reichen die Krapps den Bauantrag für ein Hotel ein. Es soll direkt neben dem „Ochsenstad’l“ entstehen und im Blockhaus-Stil gestaltet werden. „Von Anfang an gab es immer wieder Anfragen von Gesellschaften, ob man nach der Feier bei uns auch übernachten könne“, erzählt Volker Krapp. Diese Möglichkeit will der Familienbetrieb nun schaffen. Im ersten Bauabschnitt sollen 20 Zimmer, Tagungsräume, ein Speisesaal und die Lobby entstehen – mit Option auf Erweiterung. Der Neubau, für den vier bis fünf Monate Bauzeit kalkuliert und der 2019 eingeweiht werden soll, wird sich optisch an das kleine Blockhaus anlehnen. Zusätzlich zum deutlich größeren „Stad’l“ hatten die Krapps das Blockhaus vor drei Jahren errichtet und in Betrieb genommen, um auch kleineren Gesellschaften ein Angebot zu bieten.

Bilder: Tag der offenen Kaserne in Babenhausen

Bedarf für das Hotel, über dessen Investitionskosten sich die Krapps ausschweigen, scheint es auf jeden Fall zu geben: Laut Volker Krapp stemmt man vor Ort jährlich 100 Veranstaltungen, holte als bisherigen Höhepunkt sogar DJ Ötzi zu einem Open-Air-Konzert. Die meisten Events sind allerdings nicht öffentlich: Hochzeiten, Geburtstage oder Firmenveranstaltungen. Dabei sorgen die Krapps und die bei Bedarf eingesetzten Mitarbeiter eines zehnköpfigen Personalpools in Eigenregie dafür, dass auf Wunsch nicht nur Bühne und Technik im „Ochsenstad’l“ gestellt werden, sondern auch Essen und Getränke. Möglich ist es aber auch, einen externen Caterer zu beauftragen.

Nach zehn Jahren, in dem der „Ochsenstad’l“ zur Marke geworden ist, konstatiert Volker Krapp: „Es war richtig viel Arbeit, wir hatten aber auch Glück. Wir sind in eine Branche reingerutscht, die in den letzten Jahren einfach im Trend liegt.“ Darüber hinaus verfügt es über eine gute Lage, weil etwas vom Langstädter Ortsrand entfernt.

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