Stadt möchte Schutzstreifen für Radfahrer anlegen

Mehr Halteverbote in der Fahrstraße in Babenhausen

Parken entlang der „Michelsbräu“ soll bald nicht mehr möglich sein.
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Parken entlang der „Michelsbräu“ in Babenhausen soll bald nicht mehr möglich sein.

Zwei Schwerverletzte, drei zum Teil stark demolierte Autos und ein größerer Einsatz der Rettungsdienste bleiben den Augenzeugen des Verkehrsunfalls an der Kreuzung der Fahrstraße mit dem Spessartplatz in Erinnerung.

Babenhausen – Vor zwei Wochen (10. September) ereignete sich der schwere Unfall in der Kernstadt. Einige haben so etwas kommen sehen: „Dass hier etwas passiert, war vorauszusehen. Sehr schlechte Einsicht auf die Fahrstraße“, schreibt eine Babenhäuserin kurz danach in einem sozialen Netzwerk. Eine andere fordert: „Diesen Zustand nicht umgehend zu beheben und für eine sichere Verkehrsführung zu sorgen, ist verantwortungslos.“

Dass es dafür schon vor dem Unfall Pläne gab, bestätigt Bürgermeister Joachim Knoke auf Anfrage. Im Kern geht es darum, dass Autofahrer die vom Spessartplatz kommen, oft die vorfahrtsberichtigte Fahrstraße nicht gut einsehen können. Gleiches gilt auch für Abbieger aus der Ludwigstraße. Grund sind jeweils parkende Autos. Allzu- oft ragen diese verbotenerweise auch noch in die Kreuzung hinein. Und auf Höhe der kleinen Sandsteintreppe beim Medizinischen Versorgungszentrum sei manchmal für Fußgänger, gerade wenn sie einen Kinderwagen dabei haben, kaum ein Durchkommen, berichtet Knoke.

Der vorliegende städtische Plan, der allerdings mit weiteren Behörden noch abgestimmt werden muss, sieht nun unter anderem vor, dass auf der Fahrstraße in Richtung Norden zwischen An der Stadtmauer und Ostring parken nicht mehr erlaubt sein wird. Kenntlich gemacht werden soll dies nicht nur durch entsprechende Schilder, sondern auch durch das Markieren eines sogenannten Fahrradangebotsstreifens. (Von Norman Körtge)

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