Neue Stahlmasten sind nicht für den Mobilfunk gedacht

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In Harreshausen wurde ein Mast gestellt, an dem die neuen Sirenen befestigt sind.

Babenhausen - Sie ragen beachtlich in die Höhe und führen schon zu Anfragen besorgter Bürger. In diesen Tagen werden in Harpertshausen in der Nähe des Kindergartens und in Harreshausen beim früheren Gefrierhaus und jetzigen Kinderspielplatz neue Sirenen installiert. Von Stefan Scharkopf

Die errichteten Stahlmasten sind aber keine Mobilfunkantennen, stehen also nicht in Verdacht, möglicherweise gefährliche Strahlung zu verursachen. Die Masten ermöglichen lediglich die Befestigung elektronischer Hochleistungssirenen. Im Brandfall und bei Unglücksfällen werden diese von der Leitstelle angesteuert und lösen die Alarmierung der Feuerwehren aus, wie Bürgermeisterin Gabi Coutandin mitteilt. Im Katastrophenfall warnen sie die Bevölkerung mit einem an- und abschwellenden Heulton.

Hintergrund der Maßnahmen ist die Einführung der Alarmierung der Feuerwehren über Digitalfunk – eine Vorgabe der Hessischen Landesregierung, die von den Kommunen eine erhebliche finanzielle Kraftanstrengung fordert. So hat Babenhausen 250.000 Euro für die Anschaffung der erforderlichen Digitalfunkgeräte bereitgestellt.

Wie Bauamtsleiter Heinrich Grimm auf Anfrage sagte, funktionieren die Anlagen durch eine Drahtverbindung. Dafür braucht man ein Gebäude in Nachbarschaft zu den Masten. Auch in der Kernstadt werden die Sirenen noch nachgerüstet. Die Standorte haben der Eigenbetrieb, dem die städtischen Liegenschaften gehören, und die Feuerwehr festgelegt.

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