Ergebnis des Ideenwettbewerbs für die katholische Kirche in Babenhausen steht fest

Schlichtes Alu-Kreuz für die Fassade von St. Josef

So soll es aussehen: ein schlichtes Aluminiumkreuz an der Fassade.
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So soll es aussehen: ein schlichtes Aluminiumkreuz an der Fassade.

Die Würfel sind gefallen: Der Vorschlag eines schlichten, matt glänzenden Kreuzes aus gebürstetem Aluminium hat sich beim Ideenwettbewerb für ein Kreuz an der Fassade der St.-Josefs-Kirche in Babenhausen durchgesetzt.

Babenhausen - Leicht von der Wand abgehoben, sodass der Schattenwurf der Sonne oder der Straßenlaterne abgebildet wird, an der Rückseite des Gotteshauses in Richtung der Straße „An der Stadtmauer“ befestigt: So lautet die Gewinneridee, die Verwaltungsratsmitglied und Wettbewerbsinitiator Michele Ridente der Gemeinde beim Pfingstgottesdienst präsentierte. Ursula Kurbel und Gemeindereferentin Claudia Czernek hatten unabhängig voneinander eine sehr ähnliche Idee eingereicht, die zu einem Vorschlag zusammengefasst bei der Abstimmung der Gemeindemitglieder die Nase vorn hatte.

Babenhausen: Aus 43 Ideen die besten ausgewählt

Aus 43 eingereichten Vorschlägen hatte eine Jury fünf Finalisten ausgesucht. Der Kreativität der Teilnehmenden waren keine Grenzen gesetzt und manch einer lieferte gleich mehrere Vorschläge. Beim Festgottesdienst zum 50. Jahrestag der Kirchweihe vor gut drei Wochen waren die fünf Ideen, die es in die letzte Runde geschafft hatten, vorgestellt worden. Von da an waren die Mitglieder der Pfarrgemeinde aufgerufen, ihren Favoriten auszuwählen. Während des ganzen Auswahlverfahrens waren die Vorschläge anonymisiert, das heißt, niemand wusste, wer sie eingereicht hat. Denn bei der Bewertung sollte es nicht um die Sympathie für den einen oder anderen Ideengeber gehen, sondern nur um die Idee für das Kreuz.

„Insgesamt wurden 140 gültige Stimmen abgegeben. Beim Auszählen der Stimmen war das Besondere – neben der Neugier und der Spannung natürlich – festzustellen, dass auch einige Kinder von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht haben“, sagte Ridente.

Mit 54 Stimmen, also 38 Prozent, wurde Idee Nummer 3, das schlichte Kreuz aus Aluminium, gewählt. 28 Prozent hätten gerne mit ihrer eigenen Mosaikfliese das Kreuz geschmückt. 23 Prozent fanden ihren Favoriten im Auferstehungskreuz.

Sechs Prozent wünschten sich ein Kreuz auf der Wiese und fünf Prozent stimmten für das Kreuz, das symbolisch Himmel und Erde verbindet.

Ein Dank ging an alle, die sich beteiligt hatten, und ein großer Applaus aus den pandemiebedingt gelichteten Reihen im Gotteshaus an die beiden Ideengeberinnen des Siegervorschlags. Ridente lud Ursula Kurbel und Claudia Czernek ein, ihren Vorschlag bei der nächsten Sitzung des Verwaltungsrats detailliert vorzustellen. „Die eigentliche Arbeit fängt ja jetzt erst an“, sagte er. Neben der praktischen Ausarbeitung der Idee gilt es nun, die notwendigen Genehmigungen einzuholen. (Von Petra Grimm)

Ihre Idee wird umgesetzt: Ursula Kurbel (vorne links) und Gemeindereferentin Claudia Czernek (vorne rechts). Hinter ihnen stehen Veronika Kudlek vom Pfarrgemeinderat, Pfarrer Ferdinand Winter und Michele Ridente vom Verwaltungsrat (von links).

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