Sparkassen-Bus hält in Hergershausen

Eine Bank auf vier Rädern

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Walter Zaschka (links) gehörte zu den ersten Kunden, die am Montagnachmittag von Bernd Senger am Sparkassenmobil begrüßt und bedient wurden.

Hergershausen - Schnell reagiert hat die Sparkasse Dieburg auf die Proteste der Hergershäuser Bürger gegen die Verlagerung des Selbstbedienungsbereichs aus der seit 1. April geschlossenen Filiale in der Jahnstraße in das nicht barrierefreie Volksbankgebäude in der Mainstraße (wir berichteten).

Seit dieser Woche können Bürger, die die Stufen nicht bewältigen können, ihre Bankgeschäfte im mobilen Sparkassen-Bus mit Unterstützung des Angestellten Bernd Senger erledigen.
Bis geklärt sei, wie die räumliche Situation entschärft werden könne, so Senger, mache der Bus jeden Montag von 15.15 bis 16 Uhr vor der früheren Volksbank-Filiale Station und biete den Service, der sonst auch am Schalter einer Sparkassen-Geschäftsstelle üblich ist. Das heißt, man kann Überweisungen tätigen, Geld ein- und auszahlen, Umbuchungen vornehmen, Kontoauszüge drucken, Daueraufträge ändern und einiges mehr. Auch für Volksbankkunden sind im Sparkassenmobil Geldauszahlungen bis 1000 Euro möglich.

„Was hier nicht geht, ist eine ausführliche Beratung. Zu diesem Zweck muss, wie bisher auch, ein Termin mit einem unserer Mitarbeiter vereinbart werden“, sagte Senger, der mit dem Bus 19 Haltestellen pro Woche ansteuert. „Das sind die Orte ohne Filiale und ohne Geldautomat“, sagte er. Sein erster Kunde in der rollenden Geschäftsstelle beim Stopp in Hergershausen war der Münsterer Walter Zaschka. „Meine Frau und ich sind auch vorher schon regelmäßig in die Geschäftsstelle nach Hergershausen gekommen, weil hier immer viel weniger los war als in Münster. Hier war man meistens allein und kam sofort dran“, erzählte er und sprach damit genau das Problem an, was unter anderem zur Schließung der Hergershäuser Filiale geführt hat. (pg)

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