Premiere des Musicals „Rapunzel“

Grimm-Festspiele starten mit Rekord

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Hanau - Die Hanauer Brüder-Grimm-Festspiele gingen mit der Premiere des Musicals „Rapunzel“ am Freitagabend mit einem guten Omen in die 32. Spielzeit.

Rund 41.000 Karten sind bisher bereits verkauft worden, sagte OB Claus Kaminsky bei der Eröffnung der Festspiele vor einer sehr guten Publikumskulisse im Amphitheater. „Das ist für Hanau Weltrekord“, so Kaminsky angesichts der Vorverkaufszahlen. Diese spiegelten den „unglaublichen Vertrauensvoschuss wider“, den sich Intendant Frank-Lorenz Engel, seine Ensembles und seine Mitarbeiter „in den letzten Jahren hart erarbeitet haben.“ Im Vorjahr hatten die Festspiele knapp 78.000 Besucher.

Trotz kühler Temperaturen war die Premiere des Musicals „Rapunzel“, mit dem die 32. Brüder-Grimm-Festspiele im Amphitheater eröffnet wurden, gut besucht. Auch etliche Prominente gaben sich die Ehre.

Lang war die Liste der namentlich genannten Gäste aus Politik, Wirtschaft, aus der Welt des Sports oder der Kunst und Kultur, darunter die ehemaligen Fußball-Stars Bernd Hölzenbein und Uli Stein sowie Schauspielerin Radost Bokel („Momo“) und TV-Moderator Frank Lehmann. Und mindestens ebenso lang war der Dank an die zahlreichen Partner und Sponsoren, ohne die, so der Oberbürgermeister, eine Stadt wie Hanau nicht in der Lage wäre, ein solches Festival auszurichten.

Kritik ging in diesem Zusammenhang erneut in Richtung hessischer Landeshauptstadt wegen der nach Hanauer Auffassung zu geringen Unterstützung der Brüder-Grimm-Festspiele. So lange die Bad Hersfelder Festspiele das 62-fache dessen bekämen, was an die Stadt Hanau für ihre Festspiele geht, sei das „ungerecht.“ Da wünschen sich Stadt und Festspielleitung gleichermaßen Nachbesserungen.

Eröffnung der 32. Brüder-Grimm-Festspiele in Hanau: Bilder

Davon ungetrübt eröffnete Intendant Frank-Lorenz Engel die 32. Brüder-Grimm-Festspiele offiziell, bevor die Bühne dem Ensemble von „Rapunzel“ gehörte, das zum Festivalauftakt eine begeisternde Vorstellung präsentierte - ein wärmender Ausgleich zu den am Freitagabend nahe des Mainufers alles andere als frühlingshaften Temperaturen.

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Die Festspiele dauern bis 5. August. Als weitere Stücke sind „Rotkäppchen“ (Premiere: 21. Mai), „Die goldene Gans“ (ab 4. Juni), Shakespeares „Was Ihr wollt“ (ab 11. Juni) und das junge Theater „Burning Love“ (ab 23. Juli) zu sehen.

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