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Stadt reagiert auf Corona-Zahlen: Weihnachtsmarkt macht früher dicht

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Von: Jens Joachim

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Auch die Weihnachtsmarkt-Buden auf dem Luisenplatz müssen früher als bisher schließen.
Auch die Weihnachtsmarkt-Buden auf dem Luisenplatz müssen früher als bisher schließen. © Rolf Oeser

Die Stadt Darmstadt reagiert auf die weiter steigenden Corona-Infektionszahlen. Die Öffnung der Weihnachtsmarkt-Buden werden an die Öffnungszeiten des Einzelhandels gekoppelt.

Darmstadt - Die Öffnungszeiten auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt in der Innenstadt werden angesichts des weiteren Anstiegs der Corona-Infektionen reduziert und an die Öffnungszeiten des Einzelhandels angepasst. Von diesem Dienstag, 30. November, an schließen die Buden montags bis donnerstags schon um 19 Uhr und nicht, wie bisher, erst um 21 Uhr.

Am Wochenende, Freitag und Samstag ist der Weihnachtsmarkt in Darmstadt dann nur noch bis um 20 Uhr geöffnet. Das habe der Covid-19-Krisenstab der Stadt am Montag „nach eingehender Abwägung“ entschieden, teilte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) am Montagabend mit.

Weihnachtsmarkt in Darmstadt: Stadt kontrolliert 2G-Regel

Für den eingezäunten Gastronomie-Bereich auf dem Friedensplatz gibt es Kontrollen und es gilt die 2G-Regel. Zutritt haben damit nur Menschen, die geimpft oder genesen sind und dies auch nachweisen können. Zusätzlich Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (mit Attest) und ungeimpfte Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Voraussetzung ist für sie ein aktueller negativer Corona-Test oder das schulische „Testheft“.

Die Stadt kündigt in der Innenstadt auf etlichen Plakaten an, die die 2G-Regel stichprobenartig zu kontrollieren. Weiterhin bestehen bleiben die Maskenpflicht in den Gastronomie-Bereichen und es gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln.

Corona in Darmstadt: Kliniken verschieben Operationen

Um das Infektionsgeschehen drastisch zu reduzieren würden „eigentlich nur noch radikale Kontaktbeschränkungen in einem bundesweiten Gesamtkonzept helfen“, äußerte OB Partsch.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes beschleunigt sich das Infektionsgeschehen weiter von Woche zu Woche. In der vorigen Woche wurden 511 neue Corona-Fälle registriert. Das waren mehr als doppelt so viele wie noch zwei Wochen zuvor. Wegen der steigenden Zahl an Erkrankten in den Kliniken werden dort nach Angaben der Stadt planbare Operationen verschoben.

Darmstadt: Impfambulanz an zwei Standorten

Die Impfambulanz im Kongresszentrum „Darmstadtium“ bietet am Mittwoch, 1. Dezember, von 10 bis 15 Uhr Impfungen für alle ohne vorherige Terminvergabe an. Am Donnerstag und Freitag ist die neue Impfstelle von 9 bis 15 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Vom 6. Dezember an werden montags und dienstags von 13 bis 19 Uhr sowie mittwochs bis sonntags von 9 bis 15 Uhr Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen im Darmstadtium verabreicht.

Damit ergänzt die Impfambulanz im Kongresszentrum die Öffnungszeiten der Impfambulanz des Gesundheitsamtes im Gebäude F, Bessunger Straße 125. Diese ist montags und dienstags von 9 bis 15 Uhr, mittwochs und freitags von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Verabreicht werden nicht nur Booster-Impfungen, sondern auch Erst- und Zweitimpfungen. Verwendet wird ein mRNA-Impfstoff - also die Impfstoffe der Firmen Biontech und Moderna. (Jens Joachim)

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