Start nach langer Corona-Pause / Gemeinsame Aktionen zum Klimaschutz

Jugendcafé öffnet wieder

Ein Graffiti-Projekt war der Startschuss für die Wiederaufnahme der Aktivitäten im Jugendcafé.
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Ein Graffiti-Projekt war der Startschuss für die Wiederaufnahme der Aktivitäten im Jugendcafé.

Klimaschutz ist trotz Corona aktuell eines der zentralen Themen in der Gesellschaft. Es ist ein breites und vielschichtiges Anliegen, das generationsübergreifend alle Menschen in alltäglichen Situationen, aber auch bei langfristigen Themen und Planungen begleitet.

Dieburg - Klimaschutz ist natürlich auch und gerade ein Thema von Kindern und Jugendlichen. Sie wollen gehört werden, sich einbringen und auch Einfluss nehmen, weil es um nichts weniger als um ihre Zukunft geht. Die kommunalen Kinder- und Jugendförderungen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg bieten im außerschulischen Bildungsbereich zu den unterschiedlichsten Themenschwerpunkten Aktionen für Kinder und Jugendliche aus der jeweiligen Kommune an. Im interkommunalen Austausch ist nun die Idee gereift, gemeinsame Themen zu bündeln und aktiv zu werden. So gibt es erstmals in diesem Jahr einen Aktionszeitraum, in dem jede Jugendförderung Projekte und Angebote zum Jahresmotto „Klimaschutz“ anbietet. Beginn war am 17. Mai, die Aktionen dauern bis zum Ende des Jahres an.

Das gemeinschaftliche Aktionsbündnis mit seinem nun jährlich wechselnden Motto, das immer ein gesamtgesellschaftliches Thema sein wird, soll ein vielfältiges Angebot im Landkreis erzeugen beziehungsweise bieten. In diesem ersten Jahr des Zusammenschlusses gehen neun Kommunen gemeinsam an den Start und setzen sich für Nachhaltigkeit und Klimaschutz ein. Einzusehen sind alle Aktionen in einem Flyer und den Social-Media-Auftritten der Bündnispartner. Überschrieben ist die Aktion mit „Nichts weniger als die Welt retten“. Hashtag: #kijufoesfuerklimaschutz. Mit dabei ist auch das Jugendcafé Dieburg. Dort gab es am Donnerstag ein Graffiti-Projekt zum Thema. Auf einer alten Litfaßsäule am Juca bildeten die Jugendlichen das Emblem ab, das auf dem Flyern zu sehen ist und für die Aktion wirbt. Der Termin am Donnerstag war aber auch gleichzeitig der Start für den Juca-Betrieb nach der langen Corona-Pause: Das Jugendcafé öffnet wieder. Wie Mitarbeiterin Olesya Wowes sagt, gab es in der Pandemie etwa kontaktlose Baumpflanzaktionen, und es wurden sogenannte Mitmachtüten an der Tür verteilt. Ansonsten waren die meisten Angebote für die jungen Leute digitaler Natur. Nach der langen Durststrecke soll sich das nun ändern: Ab übermorgen gibt es wieder jeden Mittwoch den offenen Treff.

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