Antennenwald lichten

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Die Satellitenschüsseln könnten bald Geschichte sein, wenn es nach CDU und FWG ginge. Die Koalition will das Erscheinungsbild des Spessartviertels verbessern.

Dietzenbach ‐ Das Spessartviertel steht wieder einmal auf der Tagesordnung, wenn am Montag, 8. Februar, das Stadtparlament zusammenkommt. Diesmal geht es darum, die Optik der Wohnanlage zu verbessern: CDU und FWG wollen den Antennenwald lichten. Von Barbara Hoven

Der Magistrat wird daher aufgefordert, zu prüfen, unter welchen rechtlichen und technischen Voraussetzungen es möglich wäre, die Vielzahl der meist an Balkonen angebrachten Antennen und Satellitenschüsseln durch Gemeinschaftsantennen zu ersetzen.

„Wir wollen natürlich niemanden in seinem Recht beschneiden, Programme aus anderen Ländern zu empfangen“, betont die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Christel Germer. Es gehe einzig darum, eine schönere Lösung zu finden für „das, was die Balkone so verunziert“.

Zu klären sei zunächst nicht nur, was eine solche Maßnahme samt Neuinstallation von Gemeinschaftsantennen für einzelne Gebäude oder auch für alle Gebäude kosten würde. Auch die Frage, ob und wie es gelingen kann, die Eigentümer und Mieter beim Thema mit ins Boot zu holen, steht im Raum.

Die Begründung für den Prüfantrag von CDU und FWG: Die Politiker wollen „das äußere Erscheinungsbild der Wohnanlage verbessern“ und damit „eine positive Wirkung auf das vom Spessartviertel ausgehende Image“ bewirken.

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