Betteln für den guten Zweck

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Der neue Vorstand der „Freunde Kameruns“ (vordere Reihe von links): Bernd Herold (Beisitzer), Horst Peter Jäger (Schriftführer), Dietmar Brinkmann (Vorsitzender), hintere Reihe von links: Horst Höfling (Beisitzer), Dr. Frank Rosenkaimer (Beisitzer), Walter Seybert (Vorsitzender)und Stefan Bareuther (Schatzmeister), es fehlen Karlheinz Wenninger und Werner Bender.

Dietzenbach ‐ Damals, es war Anfang der 70er Jahre, setzte Horst Peter Jäger erstmals einen Fuß auf den afrikanischen Kontinent. Kamerun war das Ziel des Dietzenbachers, genau genommen die Stadt Bali-Nyonga.  Von Jörn Polzin

„Meine Frau und ich haben dort drei Jahre als Entwicklungshelfer gearbeitet“, erzählt Jäger. Als die Jägers 1995 in die Region zurückkehrten, hatte sich die Situation sogar noch verschlimmert: Kein Geld, marode Unterkünfte, eine hohe Arbeitslosenquote und jede Menge Pflegefälle. Dazu erhebliche Lücken im Bildungssystem. „Wir mussten feststellen, dass es den Menschen noch schlechter geht als 1973“, erinnert sich Jäger, „da mussten wir einfach etwas tun.“ Gesagt getan: Wenig später gründete er die Initiative „Freunde Kameruns“, die sich für Hilfsbedürftige in Bali-Nyonga engagiert.

Hilfe zur Selbsthilfe

Hilfe zur Selbsthilfe lautet das Credo, nach dem die 35 Mitglieder der Initiative handeln. Diverse Projekte haben die Dietzenbacher bereits in die Wege geleitet oder sogar abgeschlossen. Dazu zählen acht Krankenstationen, eine Klinik, eine Genossenschaft von Landfrauen und ein Ausbildungsprojekt für junge Menschen.

Lesen Sie eine ausführliche Berichterstattung zu diesem Thema in unserer Printausgabe.

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