Bürgerreise im Silberhochzeitsjahr

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Eine etwas andere Art der Beförderung – gesehen bei einem früheren Besuch der Partnerstadt Masaya.

Dietzenbach (nl) ‐ Was für die eine Städtepartnerschaft die Deutsch-Französische Freundschaft gewesen sein mag, für die andere die Wiedervereinigung, war für die Städtepartnerschaft mit Masaya in Nicaragua in erster Linie die Hilfe – Hilfe zur Selbsthilfe, in Wohn- und Schulbau-, Wasser- und Kindergartenprojekten beispielsweise.

Seit nunmehr 25 Jahren pflegt die Stadt Dietzenbach partnerschaftliche Beziehungen mit Masaya. Auch die Schreinerwerkstatt Tonio Pflaum ist hier ins Leben gerufen worden, etliche Projekte wurden durch Spenden des einstigen Vereins Monimbó, des Freundeskreises Masaya, des Landes Hessen und der Stadtverwaltung realisiert.

Bei einem ersten Infoabend des Vereins für Internationale Beziehungen heute Abend, 20 Uhr, in der Vhs (Wilhelm-Leuschner-Straße 33) gibt‘s weitere Auskünfte sowie Bilder aus Masaya.

Auch viele Bürgerreisen und Schüler-Lehrer-Begegnungen haben binnen dieser 25 Jahre stattgefunden, haben nachhaltige Eindrücke vom jeweiligen Gastland, seinen Menschen, deren Lebensweise und Kultur bei jedem der Teilnehmer hinterlassen, die hier wie dort große Gastfreundschaft genossen. Langjährige Freundschaften wurden vertieft, neue geknüpft – und daran soll auch im Jubiläumsjahr festgehalten werden, mit einem dreiwöchigen Besuch einer Bürger-, Schüler- und Lehrergruppe in Masaya Ende Juni, Anfang Juli.

Einen Schwerpunkt wird das Kennenlernen der nicaraguanischen Partnerstadt bilden, Begegnungen mit deren Menschen und verschiedenen Entwicklungsprojekten sowie Ausflüge in die Umgebung mit Vulkanen, Urwald, den Dörfern in der Nähe der Lagunen und an den Pazifik, aber auch Städtebesuche in Managua, Granada und Leon.

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