Gemeinsames Projekt der Stadtbücherei und der Hessischen Leseförderung

Die Dietzenbacher „Leseratten“ können kommen

Freuen sich über das Leseratten-Projekt: Sandra Schmitt, Bibliotheksleiter Johannes Leva und der Erste Stadtrat Dieter Lang.
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Freuen sich über das Leseratten-Projekt: Sandra Schmitt, Bibliotheksleiter Johannes Leva und der Erste Stadtrat Dieter Lang.

Dietzenbach – Wer erfahren möchte, was Lamas auf dem Kopf tragen, welches Theaterstück Ringo aufführen soll, welche Rechte Tiere haben, der ist beim Leseratten-Ferienprojekt genau richtig. Denn die Ferien stehen vor der Tür und Schülerinnen und Schüler sollen trotz der sechswöchigen Schulpause das Lesen nicht vergessen. Um die Kinder und Jugendlichen dennoch zu motivieren, hin und wieder mal ein Buch in die Hand zu nehmen, unterstützt die Sparkasse Langen-Seligenstadt die Hessische Leseförderung bei ihrem Projekt „Ich bin eine Leseratte 2021“.

Zu diesem Zweck hat die Hessische Leseförderung sechs spannende und lehrreiche Bücher ausgesucht, die Dietzenbacher Stadtbücherei erhält jeweils fünf Exemplare dieser ausgewählten Titel: „Tiere haben Rechte“ von Ola Woldanska-Plocinska, „Roboter träumen nicht“ (Lee Bacon), „Hilfe ich bin ein Panda“ (Fee Krämer), „Hieronymus oder wie man wild wird“ (Anette Pehnt), „Ringo, ich und ein komplett ahnungsloser Sommer“ (Judith Burger) und „Der Ruf des Schamanen“ (Davide Morosinotto).

„Mit der Unterstützung dieses Freizeit-Leseprojektes verbinden wir gleichzeitig zwei Förderschwerpunkte: die Stärkung der hessischen Bibliotheken und die Vermittlung kultureller Werte an Kinder“, betont Sandra Schmitt, Leitung Vertriebsmanagement im Hause der Sparkasse Langen-Seligenstadt.

„Wer mitmachen möchte, lässt sich bei uns in der Stadtbücherei für das Projekt eintragen und sichert sich nicht nur ein Mitmachheft, sondern auch einen tollen Leseratten-Beutel“, erklärt Stadtbücherei-Leiter Johannes Leva. Zusammen mit Daniel Windmüller hat er in der Stadtbücherei einen entsprechenden Blickfang für das Leseratten-Projekt erstellt.

Nach der Lektüre ist die Meinung der „Leseratten“ gefragt. Dafür sind im Leseratten-Heft zu den Titeln entsprechende Fragen zu beantworten, außerdem können in einer kleinen Buchkritik oder mittels eines selbst gestalteten Bildes die eigenen Eindrücke des gelesenen Buches wiedergegeben werden. „Nein, es müssen natürlich nicht alle sechs Bücher gelesen werden, aber echte Leseratten sollten schon drei oder vier Buchtitel schaffen – Zeit ist ja bis zu den Herbstferien“, erklärt Johannes Leva.

Mitmachen bei diesem Projekt lohnt sich doppelt: In den Sommerferien sorgen die Geschichten für Abwechslung und Unterhaltung. Und besonders eifrige Leseratten belohnt die Sparkassen-Kulturstiftung zudem mit tollen Preisen. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden beim herbstlichen Lesefest in der Stadtbücherei bekannt gegeben.

Die Stadtbücherei der Kreisstadt Dietzenbach ist eine von etwa 30 Bibliotheken in Hessen und Thüringen, die an diesem Projekt beteiligt sind.(Leo F. Postl )

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