Bürgermeisterkandidat René Bacher lädt zur virtuellen Fragerunde und notiert Anregungen

Die Ideen der Dietzenbacher

Ein offenes Ohr: René Bacher schreibt die Wünsche und Anregungen der Dietzenbacher auf und pinnt sie an eine Ideentafel.
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Ein offenes Ohr: René Bacher schreibt die Wünsche und Anregungen der Dietzenbacher auf und pinnt sie an eine Ideentafel.

In zehn Wochen dürfen sich die Dietzenbacher entscheiden: Am 14. März steht die Bürgermeisterwahl an. Auch wenn dieser frühe Termin unter den Stadtverordneten auf Kritik gestoßen ist, bleibt den Herausforderern von Amtsinhaber Jürgen Rogg nichts anderes übrig, den Wahlkampf im Lockdown coronagerecht zu gestalten. Grünen-Kandidat René Bacher setzt deshalb auf Online-Präsenz.

Dietzenbach – Zweimal in der Woche lädt er die Wähler zu einer Bürgerfragerunde ein. Dienstags zwischen 20 und 21 Uhr sowie donnerstags zwischen 17 und 18 Uhr kann man sich über einen Link zur virtuellen Gesprächsrunde treffen. Die Videokonferenzsoftware Jitsi stellt einen virtuellen Raum zur Verfügung, in dem die Dietzenbacher ihre Wünsche und Anliegen äußern sowie Fragen stellen können. Diese notiert Bacher auf einer großen „Ideentafel“, die im Hintergrund zu sehen ist. Er selbst ist dabei zu sehen, während man als Teilnehmer entscheiden kann, ob Ton und Bild angezeigt werden.

Der stille Zuhörer ist Bacher dabei ebenso willkommen wie der virtuelle Dialogpartner. „Das Angebot wird gut angenommen“, findet der 34-Jährige. Zwar gebe er einen zeitlichen Rahmen vor, doch habe er „noch nie pünktlich Feierabend gemacht“. Zwischen einer und sieben Personen nehmen an den offenen Gesprächsrunden teil.

Was bewegt die Dietzenbacher? Als „sehr kreativ“ nimmt Bacher die Anliegen und Vorschläge wahr. Gerade im Hinblick auf die Zukunft wünschen sich die Bürger viel. Dies äußere sich in Themen wie „Ausbau des Solarnetzes“, Fernwärme im Allgemeinen oder der Wunsch nach Zisternen. Letzterer rühre daher, dass ein Bürger gerne in den trockenen Monaten die Stadt unterstützen möchte, indem zur Bewässerung von Grünflächen der Zisterneninhalt dienen könne. Bacher stellt fest: „Viele Bürger sind bereit, mit der Stadt ‚zusammenzuarbeiten’, sehen aber dazu wenig Chance.“ Ein Punkt, den er ändern will. „Die Menschen wollen gehört werden und einen Ansprechpartner haben“, fasst er zusammen. Auch aus der Vereinslandschaft seien ähnlich lautende Anliegen gekommen. Zudem stehe das Thema Müll oder Stadtverschönerung durch Blühflächen hoch im Kurs, ebenso der Wunsch nach Freizeitaktivitäten. „Nach letztem Sommer fragen viele nach dem Schwimmbad, aber auch Bolzplätze und ähnliches für Jugendliche fehlen“, gibt Bacher die Bürgerwünsche wieder.

Der Bürgermeisterkandidat ist indes nicht nur online für die Dietzenbacher zu sprechen. Denn er geht auch ganz klassisch von Tür zu Tür. Selbstverständlich immer unter Beachtung der aktuell gültigen Corona-Regeln. Zudem hat er auch am Telefon ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Wähler.

Das Angebot, auch neben den öffentlichen und unverbindlichen Bürgerfragerunden ins Gespräch mit dem Grünen-Kandidat zu gehen, besteht für Personen, Vereine und Firmen. „Mir ist wichtig, einen Überblick über alles zu haben, was Dietzenbach bewegt“, betont er.

Infos unter

www.renebacher.de oder z 017664927234

Von Lisa Schmedemann

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