8. Demografiekongress

„Der Treffpunkt für Entscheider“

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Bürgermeister Jürgen Rogg wird beim 8. Demografiekongress referieren.

Dietzenbach - Dietzenbach ist beim 8. Demografiekongress am 22. März neben Frankfurt und Eschborn die einzige Stadt unter insgesamt 13 namhaften Initiatoren wie der IHK, der Bundesagentur für Arbeit oder der ING DiBa.

Beim Kongress in Frankfurt tauschen sich Kommunen, Unternehmen, Wissenschaftler und öffentliche Institutionen über den demografischen Wandel aus. Ziel ist es, „die Region mit ihren Menschen und ihrer Wirtschaft demografiefest“ zu machen. Weiter heißt es in der Ankündigung: „Fachkräftesicherung in all ihren Facetten – von Gesundheit, Wohnen und Kinderbetreuung über Weiterbildung bis zum Image der Region – ist deshalb unser zentrales Anliegen. Bürgermeister Jürgen Rogg und Dietzenbachs Wirtschaftsförderung um Michael Krtsch ist mit von der Partie. Im Vorfeld beantwortete der Rathauschef Fragen von Redakteur Ronny Paul zum Kongress. Dazu verlosen wir zweimal zwei Karten, die Interessierten die Möglichkeit geben, dem Kongress beizuwohnen.

Wie kam es dazu, dass ausgerechnet Dietzenbach mit im Boot ist?

Vor drei Jahren wurden wir von dem damaligen Geschäftsführer Wirtschaftspolitik und Metropolenentwicklung der IHK Frankfurt und dem Initiator des Kongresses angesprochen, ob wir als Partner im Demografienetzwerk Frankfurt Rhein-Main mitwirken wollen. Da wir bekannt dafür sind, dass wir uns gerne überregional engagieren und auch aufgeschlossen sind, innovative Themen selber zu initiieren beziehungsweise bei den Prozessen proaktiv mitzuwirken, war es sicherlich kein Zufall, dass man uns als Partner mit ins Boot holen wollte.

Was erhoffen Sie sich für die Kreisstadt?

Der Kongress ist in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main „der Treffpunkt“ für Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, wenn es um das Thema Demografie geht. Bereits 2011, beim ersten Demografiekongress, war ich als Teilnehmer anwesend und konnte interessante Impulse mit nach Hause nehmen, was letztlich dazu führte, dass wir uns als Stadt sehr frühzeitig und professionell um die Thematik gekümmert haben. Das diesjährige Leitthema „Miteinander innovativ ... Generationen im Takt“ beinhaltet für mich gleich zwei Kernbotschaften: nämlich, dass durch Kooperation mehr erreicht werden kann und dass der Austausch und das Lernen zwischen den Generationen immer wichtiger wird. Damit sind auch Chancen zur erfolgreichen wirtschaftlichen Weiterentwicklung unserer Kreisstadt verbunden.

Sie sind einer der Referenten beim Kongress. Worüber sprechen Sie?

Ich möchte der Diskussion im „Forum Metropolregion“ nicht vorgreifen, aber Sie können sicher sein, dass es zu sehr spannenden Diskussionen kommen wird, da wir über „Flächen für Alle!“ diskutieren. Wir haben seitens unserer Wirtschaftsförderung in den vergangenen zwei Jahren eine sehr positive Bilanz, was die Nachfrage unserer Gewerbeflächen betrifft und konnten qualitativ hochwertige Ansiedlungen akquirieren. Ebenfalls sind wir derzeit die einzige Stadt in Hessen, die eine flächendeckende Glasfaserversorgung mit Gigabit-Geschwindigkeit für die Unternehmen vorhält. Diese positiven Botschaften freue ich mich natürlich zu kommunizieren. Auf der anderen Seite werden die verfügbaren Flächen in der Region immer knapper – sowohl Gewerbe- als auch Wohnbauflächen. Da freue ich mich natürlich auf die Diskussion zu einem meiner Lieblingsthemen, nämlich „Evolution durch Kooperation“.

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Wie wichtig stufen Sie die interkommunale Zusammenarbeit ein, um global konkurrenzfähig zu bleiben?

Sie kennen meine Einstellung nun schon viele Jahre. Ich denke über die Stadtgrenzen hinaus und engagiere mich für eine starke Region Frankfurt-Rhein-Main. Wir haben gemeinsam mit dem Kreis Offenbach in den vergangenen Jahren viele Projekte entwickelt und umgesetzt. Unsere Bemühungen bezüglich der Kooperation zwischen den 13 Kommunen, der IHK Offenbach, dem Kreis und der Handwerkskammer haben ein Alleinstellungsmerkmal gelebter Kooperation in Deutschland. Letztlich profitieren nicht nur die einzelnen Städte davon, sondern auch die Unternehmen vor Ort oder die, die sich neu ansiedeln und auf eine bestens aufgestellte Region treffen. Die Konkurrenz liegt nicht in der Nachbarkommune. Als Metropolregion stehen wir in Konkurrenz zu anderen Metropolregionen in Europa.

Wir verlosen zweimal zwei Tickets (Normalpreis: 150 Euro) für den 8. Demografiekongress am Donnerstag, 22. März, ab 13.30 Uhr in der IHK Frankfurt (Börsenplatz 4). Wer gewinnen möchte, schickt bis Donnerstag, 1. März, 15 Uhr, eine E-Mail versehen mit dem Stichwort „Kongress“ an gewinn_dietzenbach@op-online.de. Infos online auf demografienetzwerk-frm.de.

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