Schreiben vor den Feriertagen

Stadtverordnetenvorsteherin Christel Germen schreibt an Bürger: „Egoismen hintanstellen“

Vor den Feiertagen richtet sich Stadtverordnetenvorsteherin Christel Germer an die Dietzenbacher.
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Vor den Feiertagen richtet sich Stadtverordnetenvorsteherin Christel Germer an die Dietzenbacher.

Stadtverordnetenvorsteherin Christel Germer (CDU) aus Dietzenbach wendet sich vor den Osterfeiertagen in einem Schreiben an die Bürger und wünscht „ein gesegnetes Fest“.

Dietzenbach – „Wir durchleben gerade Zeiten, wie sie noch nie da waren.“ Um wieder die gewohnte Freiheit und das Reisen ohne Grenzen zu Freunden in aller Welt erleben zu können, müsse die Coronavirus-Pandemie schnellstmöglich überwunden werden.

Germer appelliert: „Ich möchte Sie heute alle bitten, nicht den Mut zu verlieren und die vorgegebenen Regeln einzuhalten. Vor allen Dingen begegnen Sie Ihren Mitmenschen mit Rücksicht und Respekt.“ Junge sollten die Krankheit ernst nehmen und versuchen, sich zu schützen, denn es treffe nicht nur Alte, warnt die Stadtverordnetenvorsteherin. Ältere sollten nicht verzweifeln und sich nicht nur mit dem Gedanken beschäftigen, „mir wird sowieso nicht mehr geholfen“. Und den Familien mit Kindern wünscht Germer gute Nerven, wenn es zu Hause eng und stressig werde und keine Oma zur Unterstützung da sein könne. „Wenn wir alle zusammenhalten, geht es vorbei.“ Doch es müsse jeder einzelne mithelfen.

Germer blickt in ihrem Schreiben auch voraus: Sicher werde man auch nach einer sanften Lockerung der Beschränkungen noch Rückschläge erfahren. Doch auch da gelte: „Egoismen hintanstellen und sich gegenseitig unterstützen, und aufhelfen, dort wo einer zu straucheln droht.“

Trotz aller Einschränkungen funktioniere das Gemeinwesen in der Kreisstadt, und Bürger haben bei der Verwaltung Anlaufstellen bei Problemen und Fragen, schreibt Germer weiter: „In diesen schwierigen Zeiten gilt ein ganz besonderer Dank dem Bürgermeister und seinem Krisenteam, aber auch allen städtischen Mitarbeitern, die unser Gemeinwesen, am Laufen halten’, wenn auch in vielen Dingen Sparflamme angesagt ist.“ Germer rät auch, an die vielen kleinen Geschäfte in der Altstadt zu denken: „Wir möchten sie auch nach der Krise noch in unserer Stadt haben.“

Hoffnung, „dass wir diese schwere Krise überwinden“, gebe der „aufopferungsvolle Einsatz so vieler Menschen ob im Gesundheitswesen, dem Einzelhandel, dem Gemeinwesen und auch in der Politik“. Ihnen dankt Germer besonders.  

ron

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