Konzert in der Frankfurt Art Bar

Dietzenbacherin Isabel Ment mit neuem Album

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Dietzenbach/Frankfurt - Mit einem Konzert in Frankfurt kommt die Dietzenbacherin Isabel Ment ihren Fans in der Heimat wieder näher. Von Barbara Scholze

Die Musikerin, die seit einiger Zeit in Berlin lebt, gastiert am morgigen Mittwoch, 14. Juni, um 20. 30 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) in der Frankfurt Art Bar (Ziegelhüttenweg 221, Frankfurt). Im Gepäck hat sie ihre ganz eigene, tiefgründige Musik: harmonisch-berührende Gitarrenklänge, leidenschaftliche Zeilen und verträumte Retro-Sounds.

Die Frontfrau einer eigenen Band und Songwriterin, die mittlerweile unter dem Label „Ment“ wirkt, ist in der Kreisstadt aufgewachsen und hat deutliche Spuren hinterlassen. Ihre ersten Auftritte hatte die Deutsch-Amerikanerin, die die Heinrich-Mann-Schule besucht hat, unter anderem im Theater Schöne Aussichten; gut erinnern können sich die Dietzenbacher an ihre Songs im Rahmen des städtischen Neujahrsempfangs. Über den Heimatort hinaus bekannt wurde die Sängerin schließlich mit einem der vorderen Plätze in dem Song-Wettbewerb „The Voice of Germany“. Im vergangenen Jahr bereicherte sie die ersten, von ihrem ehemaligen Musiklehrer Marcel Jung organisierten „Dietzenbacher Musiktage“.

Isabel Ment ist mit erst 22 Jahren bereits bekannt für ihren ganz eigenen Stil, der mit musikalischen Klangspektren an Tonkünstler wie Feist, Bon Iver, Julien Baker oder Vetiver erinnert. Ihr großes Thema sind die Emotionen, die sie „in anderen spürt und erlebt“. Wichtig ist der Musikerin das „Eigene“ in ihrem Werk, sie will sich nicht verbiegen lassen und in keiner Schublade Platz nehmen, sondern das transportieren, was sie wahrnimmt und was ihr im Leben auffällt. Geprägt durch den Kontakt mit ihrem Publikum, spielt sie gerne in Clubs, aber auch die Festhalle in Frankfurt hat sie bereits mit ihrer Stimme gefüllt.

Bilder: Isabel Ment bei „The Voice of Germany“

„Ich habe von Kind an viel Musik mitnehmen können, das ist ein großes Glück“, erzählt Isabel Ment. Stammt sie doch aus einer von Tönen geprägten Familie, auch die Mutter ist Sängerin, die Großmutter Opernsängerin. Eine Zeit lang hat die Familie in der Nähe von Boston gelebt. Kürzlich hat sie in den Sear Sound Studios in New York City das Album „As The Words Come Through“ aufgenommen, das im Herbst herauskommt. „Ich habe das Gefühl dieser Stadt mitgenommen“, sagt sie. Einen ersten Einblick erhalten die Gäste beim Konzert in der Art Bar.

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