Moritz Liebig sammelte Inspiration für seine CD Fernfieber

Den Sprung ins Ungewisse gewagt

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Moritz Liebig hat seine neuen Lieder bei einem Amerika-Trip geschrieben. Das Bild passt zum Album-Titel Fernfieber.

Dietzenbach - Den Job kündigen und einfach nur Musiker sein, der seine eigenen Songs schreibt: Diesen Sprung hat Moritz Liebig gewagt und nun eine CD herausgebracht. Von Sascha Reichelt

Mit dem Sommer kommt auch die Sehnsucht nach der Ferne. Einfach mal abhauen und den Alltag hinter sich lassen. Für den Dietzenbacher Moritz Liebig, alias Mow, ist das künstlerische Mission. Mit seiner deutschsprachigen Pop-Musik liefert er den Sound für die heiße Jahreszeit und lädt zum Tagträumen ein. „Fernfieber“ heißt seine neue CD, die zwar nur sechs Titel beinhaltet, jedoch die Hörer auf eine akustische Reise schickt. Die Inspiration hat Liebig auf seinem dreiwöchigen Trip durch Amerika geschöpft. Ein Camper, ein paar gute Freunde und eine Gitarre im Handgepäck – fertig war das Abenteuer. All die gesammelten Eindrücke hat er Schritt für Schritt in Musik umgewandelt: „Vom ersten Ton bis zur fertigen CD hat es etwa zwei Monate gedauert“, berichtet er. Trotzdem sei das Werk als Konzeption zu verstehen: „Die Songs erzählen zusammen eine Geschichte. Es handelt vom Déjà-vu, auszubrechen, wiederzukommen und direkt wieder weg zu wollen.“

Der 28-Jährige musiziert bereits seit seinen Kindertagen. Nachdem er Medienwissenschaft studiert hatte, bekam er eine Festanstellung beim Plattenlabel Warner Music. Als Marketing-Koordinator betreute er namhafte deutsche Künstler wie Frida Gold oder die Beatsteaks. Spaß habe er in seinem Job allemal gehabt, allerdings kam ihm seine eigene Musik zu kurz: „Mein Ziel war es, mich als Musiker weiter zu entwickeln“

So wirkt Musik auf unseren Körper

Also schmiss er alles über Bord, kündigte kurzerhand seinen Job und wagte den Sprung ins Ungewisse. Seither widmet er sich ganz dem Songwriting: „Ein guter Künstler macht die Musik, die er selbst gerne hören würde“, meint Liebig. Während seines Schaffensprozesses hört er deshalb gar keine Musik, um Fremdeinflüsse zu vermeiden. Trotzdem habe er musikalische Vorbilder, wie etwa die deutschen Künstler Clueso oder Bosse.

In Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail erstellte Liebig eine limitierte Auflage von 150 Exemplaren seines neuen Werkes. Jedes Album hat er handschriftlich nummeriert. Ulkig auch: Das Booklet mit seinen Texten hat die Form eines Papierfliegers. Auf Liebigs Webseite, mowmusik.de, gibt es nicht nur seine neue CD Fernfieber, sondern auch Fotos und ein Video zum Titelsong Fernfieber.

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