„Einsatzbereitschaft zu jeder Zeit gegeben“

Stadt sieht sich für Omikron-Welle gewappnet

Ein Schild am Eingang einer Kita weist auf die Corona-Hygieneregeln hin.
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„Trotz der Maßnahmen sind temporäre Schließungen von Einrichtungen nie auszuschließen“, heißt es von der Stadt Dietzenbach zur Corona-Situation in Kitas.

Die Omikron-Welle rast heran und die Corona-Infektionen schnellen wieder in die Höhe. Einige Experten befürchten, dass bis März halb Europa mit der neuen Variante infiziert sein könnte und es zu Einschränkungen in der sogenannten kritischen Infrastruktur komme, weil zu viele Menschen krank sind oder unter Quarantäne stehen.

Dietzenbach – Unsere Redaktion hat bei der Stadt nachgefragt, welche Maßnahmen sie für einen solchen Ernstfall getroffen hat. Wie kann in Dietzenbach zum Beispiel weiterhin die Kinderbetreuung gewährleistet werden? Man setze die aktuellen Vorgaben des Landes um, heißt es dazu von der Stadt. „Für jede städtische Kita gibt es ein individuell auf die Einrichtung abgestimmtes Hygienekonzept.“ Außerdem seien die Kitas nun wieder zu einer Betreuung in konstanten Gruppen zurückgekehrt, wie es auch zu Beginn der Pandemie während des Lockdowns der Fall war. Damit könne ein Infektionsherd im besten Fall auf einzelne Gruppen reduziert werden und es sei nicht gleich die komplette Einrichtung betroffen.

Mit speziellen Impfangeboten für das Personal habe man hohe Impf- und Booster-Quoten erreicht. Zudem gebe es eine Teststrategie für die Beschäftigten und auf Wunsch der Kita auch Tests für Kinder. Der Zugang für Eltern und Besuchende sei weiterhin stark eingeschränkt, Lüften und Luftreiniger für innen liegende Räume gehörten zum Alltag. Um Personalengpässe aufzufangen, setze man vermehrt pädagogische „Alltagshelfer“ ein. „Trotz der Maßnahmen sind temporäre Schließungen von Einrichtungen nie auszuschließen.“

Dietzenbach: Mobiles Arbeiten in der Verwaltung

Zu den wichtigsten Maßnahmen für die Angestellten im Rathaus gehöre das mobile Arbeiten und die Umstellung auf Videokonferenzen bei Besprechungen. Die 3G-Regelung am Arbeitsplatz werde konsequent umgesetzt. Persönliche Termine seien nur nach vorheriger Absprache und mit 3G-Nachweis möglich. „Dies wird stringent kontrolliert.“

Flexible Arbeitseinteilungen und geänderte Prioritäten in den Aufgaben gehörten in der Verwaltung mittlerweile zum Alltag. Wenn notwendig, werde man Personal vorübergehend auch versetzen: „Wir erinnern beispielsweise an die temporäre Verstärkung der Ordnungsbehörde durch städtische Mitarbeitende anderer Organisationseinheiten zu Beginn der Pandemie.“

Bisher sei es gelungen, gut durch die Pandemie zu kommen. „Die Maßnahmen haben gegriffen. Die Einsatzbereitschaft der Kreisstadt war in den vergangenen zwei Jahren zu jeder Zeit gegeben“, bilanziert die Stadt. (Von Niels Britsch)

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