Dubiose Verkäufer

Falsche „Berater“ unterwegs

Dietzenbach - Der Kreis Offenbach verfügt über ein dichtes Netz an Seniorenberatungsstellen. In 12 von 13 Städten und Gemeinden gibt es Angebote.

Sozialdezernent Carsten Müller (SPD) warnt aus aktuellem Anlass vor dubiosen Verkäufern, die sich Seniorenberater nennen und nach einem Ankündigungsschreiben oder einem Anruf bei älteren Bürgern zu Hause auftauchen. Ziel sei zumeist ein Geschäftsabschluss über diverse Dienstleistungen wie etwa ein Hausnotruf, aber auch der Verkauf überteuerter Uhren.

Die Bürger finden ab sofort die Adressen und Kontaktnummern aller Seniorenberatungsstellen sowie eine Kurzbeschreibung der Schwerpunkte im Internet.

„Bei den städtischen Seniorenberatungsstellen treffen derzeit vermehrt Nachfragen ein, in denen verunsicherte Senioren wissen wollen, ob die Berater im Auftrag der Kommunen unterwegs sind“, erklärte Müller. Die Namen der Opfer werden anscheinend aus dem Telefonbuch herausgesucht. Müller macht deutlich, dass die städtischen Seniorenberatungsstellen ausschließlich auf Anfrage Kontakt aufnehmen. Daher sei klar: „Wenn jemand anruft und sich als Seniorenberater ausgibt, ist das niemals ein offizieller Seniorenberater einer Kommune des Kreises Offenbach“, so der Sozialdezernent. Die Beratung der offiziellen Stellen sei zudem kostenfrei und unabhängig von wirtschaftlichen Interessen. (mic)

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