Bunter Besuch im Garten

Fasan stolziert durch Steinberg

+
Wie fast immer im Tierreich verraten die herrlichen Farben des Federkleides, welchem Geschlecht der im heimischen Garten an der Ringstraße fotografierte Fasan angehört: dem männlichen natürlich.

Dietzenbach - Über imposanten Besuch im heimischen Garten freuen sich Anwohner der Ringstraße in Steinberg: „Wir trauten unseren Augen nicht, was da für ein Riesenvogel in unserem Garten rumstolziert“, schreibt Zeitungsleserin Ingrid Rau.

Also raus mit der Kamera und drauflos geknipst. Das Resultat: der Schnappschuss eines großen männlichen Fasans. Diese Annahme bestätigt auch Vogelkenner und Tierschützer Rudolf Keil: „Da ich bei meinen Beobachtungen in Dietzenbach nur Jagdfasane – mit einem weißen Ring am Hals – sehe, vermute ich, dass es sich bei diesem Exemplar um einen Vogel vom Züchter handelt.“ Das Leserbild zeige einen ganz normalen Fasan. Es gebe aber auch viele Mischtypen, die speziell für die Jagd oder zu anderen Zwecken gezüchtet werden. „Gerade zur Jagd brauchte man früher und auch heute noch einen Vogel, der robust ist, sich in der Natur gut vermehrt und nicht auf die Hilfe von Menschen angewiesen ist“, erklärt Keil.

Wer selbst einmal auf die Suche nach einem Fasan gehen möchte, sollte sich auf Feldern umsehen, die von Hecken umgeben sind. Hier hat man laut Keil die größten Chancen, einem der Vögel zu begegnen. So habe es die meisten Fasane auch einmal im Bereich Tell-Schützen und Waldorfschule gegeben, doch seien die Einschnitte durch die Bebauung dort sehr groß, ebenso wie der Rückgang der Population.

Die schrägsten Tiere der Welt

ch

Kommentare