„Achtung, jetzt wird’s heiß!“

Feuerwehrtag lockt zahlreiche Besucher

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Beim Tag der offenen Tür an der Wache Rodgaustraße brennt ein Schaucontainer. Bereits am Donnerstag durfte die Jugendfeuerwehr am Europaplatz zeigen, was sie kann (rechts). 

Dietzenbach - Ein ferngesteuerter Löschpanzer, ein Küchenvollbrand im Brandcontainer, aber auch eine Hüpfburg für die Kinder – das Angebot beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr war vielfältig und lockte Jung wie Alt. Von Kaan Bagci 

Für die ehrenamtliche Arbeit in der Feuerwehr zu werben und möglichst auch schon den Nachwuchs dafür zu begeistern, das stand im Zentrum des Tags der offenen Tür, zu dem die Freiwillige Feuerwehr in diesem Jahr erstmals für einen Samstag, statt – wie bisher –, für Sonntag eingeladen hatte. In der vergangenen Woche hatte sie zudem schon zwei öffentliche Übungen – eine historische und eine der Jugendfeuerwehr – abgehalten. Die Freiwillige Feuerwehr, sagte stellvertretender Stadtbrandinspektor Daniel Franzinelli, sei schließlich darauf angewiesen, dass Bürger weiterhin Interesse und Verantwortung zeigten sowie ehrenamtlich und engagiert mitmachten. Waren die Schau-Übungen zum Auftakt bereits gelungen, kann dies auch von der fünfstündigen Veranstaltung am Samstag mit abschließender „Fire-Abend“-Party an der Feuerwache behauptet werden.

Für die Kinder waren unterschiedliche Stationen aufgebaut worden, an denen sie sich am „Heißen Draht“, bei Schubkarrenrennen, Dosenwerfen oder auch auf dem Bobby-Car ausprobieren konnten. Daneben gab’s eine große Hüpfburg, und wer sich schon immer mal wie ein echter kleiner Feuerwehrmann (oder eine Feuerwehrfrau) fühlen wollte, konnte sich in entsprechender Kleidung fotografieren lassen. Zudem gab’s eine Bastelecke, wo Mädchen und Jungen die aus dem Kinofilm „Minions“ beliebten gelben Figuren basteln konnten.

Auf der großen Freifläche an der Feuerwache schließlich wurden im Lauf des Tages die Höhepunkte präsentiert: Das Löschen eines Fett- beziehungsweise Küchenvollbrands im Brandcontainer etwa zog die Zuschauer in Bann. Selbst mit dem nötigen Sicherheitsabstand wurde es schnell sehr heiß, als die Feuerwehrleute demonstrierten, wie sie im Kampf gegen die Flammen vorgehen. Der Einsatz wurde stets per Lautsprecher kommentiert, sodass die Zuschauer die einzelnen Schritte jederzeit nachvollziehen konnten.

Bilder: Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr

Ein leichter Regenschauer konnte die Spannung nicht mindern, als das Löschunterstützungsungsfahrzeug auf dem Platz vorfuhr. Das mittels Fernsteuerung manövrierbare Einsatzfahrzeug der Frankfurter Feuerwehr kommt vor allem an schlecht erreichbaren Orten wie etwa in U-Bahn-Tunneln zum Einsatz. Es ist kleiner als ein Auto und beeindruckte die Schaulustigen mit immenser Wasserkraft. Auch eine Übung mit üblichem Feuerwehrfahrzeug durfte nicht fehlen. Dabei zeigten die Brandschützer ein altes Modell (Drehleiter) und ein neueres (Drehleiterkorb) im Vergleich. Beide, ob alt oder neu, garantieren eine sichere Rettung vom Dach, das ältere Modell steht aber längst im Feuerwehrmuseum an der Rathenaustraße.

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