Geflügelzuchtverein rüstet sich für Feste

Flauschiger Nachwuchs

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Es passt bequem auf die Hand von Züchter Werner Altmannsberger, das einen Tag alte Zwerg-Orpington-Küken. Mama Ente (kleines Foto) sitzt währenddessen noch auf ihrem 15-fachen Nachwuchs: brütet und bewacht.

Dietzenbach - Küken und Jungtauben sind schon da, Entenbabys auf dem Weg. Auf dem Gelände der „Hühner“ ist ganz schön was los, so kurz vor den traditionellen Feiertagen am 1. Mai und Vatertag. Von Carolin Henneberg 

Es gackert, gurrt, kräht und zwitschert auf der Anlage des Geflügelzuchtvereins. Das Wetter ist schön, die Erde warm. Die Tiere freut’s. In ihren Außengehegen genießen sie die Sonnenstrahlen. Hühner, Tauben und Co. geben sich die Ehre. „Der Frühling ist bei uns schon voll ausgebrochen“, sagt Karl-Heinz Fritsch, Vorsitzender des Vereins. Nachwuchs wartet in allen Ställen: Die schwarz-weiß gestreiften Zwerg-Orpingtons von Hühnerfreund Werner Altmannsberger sind gerade mal einen Tag alt. Aber auch Jungtiere von drei Wochen wuseln in seinem Stall umher. Zuwachs gab’s auch bei den silbernen Zwerg-Bielefeldern, die Küken sind ganz frisch aus ihren Eiern geschlüpft. Mama Ente indes sitzt noch auf ihren 15 Kindern in der Eierschale, in etwa zwei Wochen dürften diese aber wohl zerspringen und ihnen den Blick auf die Welt freigeben.

Im großen Entenauslauf gibt’s auch sonst viel zu sehen: „In allen Ecken findet sich hier was, man entdeckt immer wieder neue Bewohner“, freut sich Fritsch, der zweimal am Tag auf das Gelände an der Alfred-Nobel-Straße kommt, um seine Tiere zu füttern. Und da ist der Vorsitzende nicht der Einzige. Man kennt sich hier, grüßt sich, hält ein Schwätzchen, fachsimpelt, genießt die Natur, beobachtet das Federvieh. Neben der Geselligkeit geht es beim Geflügelzuchtverein aber natürlich auch ums Züchten und um das Ausstellen der Tiere. Mit der letzten Saison sind die Züchter sehr zufrieden, konnten einige Preise einfahren. „Wir legen immer etliche Kilometer zurück, um bei den verschiedenen Schauen dabei zu sein und unsere Tiere zu zeigen“, erzählt Fritsch, der selbst bei der vergangenen Landesverbandsschau in Riedstadt mit seinen Tauben (Wiggertaler Farbenschwanz) Hessenmeister wurde. Der Ansporn für das neue Zuchtjahr ist groß. Alle Volieren, die liebevoll von jedem Mitglied selbst gestaltet und ausgestattet werden, sind wieder vergeben: „Wir haben im Moment keinen Platz für neue Züchter, freuen uns aber immer über Interesse.“

Die schrägsten Tiere der Welt

Momentan fordert die Mitglieder aber noch ganz Anderes: Die Zuchtanlage muss fit für die Feiern am 1. Mai und am Vatertag (5. Mai) gemacht werden. Sie schrubben, putzen, bauen das Zelt auf, richten Bänke, Tische und Fahrradständer her, bevor die traditionelle Feiertagsrunde zu Rad die Besucher zu den „Hinkeln“ führt. „Ich freu mich schon auf den Trubel, der uns erwartet, auch wenn die Feste immer mit viel Arbeit verbunden sind“, sagt Fritsch. Es sei ja nicht nur das Aufbauen, auch die Besucher müssten bewirtet werden. Wer aber schon mal beim Aufbauen helfen möchte: Für die Samstage, 16. und 23. April, sind Arbeitsdienste geplant. Jeweils ab 11 Uhr sind Mitglieder und Freunde willkommen.

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