Gründung eines Vereins geplant

Dietzenbach - (scho) Ehrgeizige Ziele haben die fünf ehemaligen SPD-Rebellen, die seit Oktober 2007 im Stadtparlament eine eigene Fraktion unter dem Namen „UDS“ (unabhängig, demokratisch, sozial) bilden: „Wir möchten über die Kommunalwahl 2011 hinaus politisch tätig sein“, kündigt Fraktionsmitglied Edith Conrad an.

Gemeinsam mit ihren Mitstreitern Bernd Heilmann, Kirstin Gabbe, Bettina Matten-Gericke und Manfred Rühl plane sie, nach dem Vorbild der Freien Wähler einen Verein zu gründen.

„Wir haben viele Unterstützer, die uns aufgefordert haben weiterzumachen“, betont Conrad. Mit einer derartigen Wählergemeinschaft will die UDS eventuell bei der Kommunalwahl antreten. Eine Rückkehr in den Schoß der SPD hält Edith Conrad derzeit für ausgeschlossen. „Nicht unter den Bedingungen und mit dieser Besetzung“, sagt sie. Vier der fünf UDSler hatten nach internen Querelen die SPD verlassen, Kirstin Gabbe wurde ausgeschlossen. Der „Niedergang“ der Sozialdemokraten vor Ort tue ihr leid, betont Conrad auch mit Blick auf die Ergebnisse der Landtagswahl. „Aber sie haben nichts gelernt“, kritisiert sie ihre ehemaligen Parteigenossen. In den Reihen der UDS gebe es aber keinerlei Schadenfreude über die Einbrüche bei der Wahl. „Wir sind sozialdemokratisch genug, sehr betroffen darüber zu sein“, sagt Conrad.

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