Jugend-Förderung soll Zukunft sichern

Dietzenbach (cz) ‐ Der Nachwuchs in Dietzenbach hat überwiegend ausländische Wurzeln. Von den Kindern, die im Sommer eingeschult werden, 80 Prozent. Während heute noch jeder dritte Dietzenbacher einen Migrationshintergrund hat, wird es Experten zufolge im Jahr 2025 jeder zweite sein.

Grund genug für die Rathaus-Spitze, die Integrationsbemühungen zu verstärken. Die städtische Integrationsbeauftragte Sonja Hoffmann sieht den Schwerpunkt ihrer Arbeit bei der Kinder- und Jugendförderung. Dietzenbach habe den Vorteil, dass es im Vergleich zu den Nachbarkommunen keinen Geburtenrückgang gebe. „Aber wenn wir die Kinder und Jugendlichen nicht fördern, sieht es in zehn bis 15 Jahren schlecht für Dietzenbach aus“, sagte sie im Interview mit unserer Zeitung. „Die junge Generation ist die Zukunft, egal, ob es sich um Deutsche oder Migranten handelt.“

Fortschritte erwartet Hoffmann unter anderem von einem Integrationskonzept, das ein Bamberger Institut gemeinsam mit der Dietzenbacher Bevölkerung in den nächsten zwei Jahren erarbeiten soll.

Das Interview mit Sonja Hoffmann lesen Sie heute in der Printausgabe der Offenbach-Post.

Rubriklistenbild: © El Cheikh

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